Training & Learning

Learning Management Systeme: So finden Sie das richtige LMS für Ihr Team

Digitales Lernen ist längst kein Trend mehr – es ist der Schlüssel zur Zukunft der Mitarbeiterentwicklung. Laut Prognose von USD Analytics wird der weltweite Online-Learning-Markt bis 2030 jährlich um 12,8 % wachsen. Unternehmen investieren zunehmend in Schulungen, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten.

Remote- und Hybrid-Arbeit haben den Bedarf an effektiven Online-Trainings noch verstärkt. Doch eine E-Learning-Plattform ist längst nicht nur für dezentrale Teams ein Gamechanger. Asynchrone Lernmodelle bieten für nahezu jedes Unternehmen immense Vorteile.

Soweit die Theorie. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Wie erstellt man Schulungen, wo werden sie gehostet – und wie misst man den Erfolg?

Die Antwort: mit einem Learning Management System (LMS). LMS sind die digitale Schaltzentrale für die betriebliche Weiterbildung – hier gestalten, verwalten und analysieren L&D-Verantwortliche ihre Schulungsprogramme.

In diesem Artikel erfahren Sie, worauf es bei der Wahl eines LMS ankommt – von Funktionen über Integrationen bis hin zu Preisen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Was: Ein LMS ist die digitale Schaltzentrale für Onboarding, Compliance und Skill-Entwicklung.
  • Der Trend: Weg von starren Top-down-Systemen, hin zu KI-gestütztem Collaborative Learning.
  • Ihr Vorteil: Massive Zeitersparnis durch Automatisierung und bis zu 90 % Kursabschlussquote durch Aktivierung interner Experten.
  • LMS-Kosten: Skalierbare SaaS-Modelle (Pay-per-User) sind heute der Standard für agile DACH-Unternehmen.

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Was ist ein LMS? (Definition & Bedeutung)

Ein Learning Management System (LMS) ist eine Software-Plattform, die als zentrale Schaltzentrale für die gesamte betriebliche Weiterbildung dient. Mit einem LMS können Unternehmen digitale Lerninhalte erstellen, verwalten, verteilen und den Lernerfolg messen.

Kompakt erklärt: Das leistet ein LMS heute

  • Administration: Automatisierung von Kursanmeldungen und Zertifikaten.
  • Content-Bereitstellung: Zentraler Zugriff auf E-Learnings, Videos und Dokumente.
  • Tracking: Echtzeit-Reporting über Fortschritte und Compliance-Quoten.

LMS wurden erstmals Ende der 1990er Jahre im Hochschulwesen eingesetzt. Die ersten Lernplattformen – darunter Blackboard und Moodle – dienten zunächst nur als Hilfsmittel für die Organisation von Online-Schulungen unter Anleitung. Die Software steckte damals noch in den Kinderschuhen. So bestand sie hauptsächlich aus festgelegten Kursmodulen und Funktionen zur Übermittlung von Aufgaben. Die meistverwendeten Schulungsformate waren aufgezeichnete Vorlesungen und schriftliche Lernmaterialien.

In den frühen 2000ern begannen schließlich auch Unternehmen damit, LMS einzuführen und anzupassen, um ihren Bedarf im Bereich Learning & Development (L&D) zu decken. Das zunehmende Interesse ging mit den entsprechenden Fördermitteln einher und so mauserten sich die einst klobigen E-Learning-Systeme zu umfassenden Online-Lernplattformen mit zahlreichen Funktionen: von der Kurserstellung über die Benutzerverwaltung bis hin zur Auswertung des Lernerfolgs.

Heute stellen LMS im Unternehmenssektor ein Milliardengeschäft dar – zumal 79 % aller LMS-Nutzer:innen nicht dem Bildungswesen angehören.

Wer profitiert am meisten von einem LMS?

Ein Learning Management System ist weit mehr als eine reine Kurs-Ablage. Es fungiert als strategische Schaltzentrale, von der unterschiedliche Rollen profitieren:

  • L&D-Manager:innen & Personalentwickler:innen: Sie nutzen das LMS als „Single Source of Truth“, um Schulungsangebote bedarfsgenau zu speichern, zu organisieren und zu skalieren. Statt administrativer Fleißarbeit rückt die strategische Wissensvermittlung in den Fokus.
  • Mitarbeitende: Sie erhalten einen zentralen Zugangspunkt zu relevantem Wissen, können Kurse flexibel belegen und direkt Feedback geben.
  • Führungskräfte: Durch Echtzeit-Analysen und Tracking-Funktionen lassen sich Lernfortschritte mitverfolgen und Schulungsprogramme gezielt an den Business-Impact anpassen.

Gut zu wissen: Während klassische LMS oft externe Autorentools benötigen, bieten moderne E-Learning-Plattformen (wie 360Learning) integrierte Funktionen, um Wissen direkt intern zu erstellen und zu teilen.

Beispiel: Dashboard mit Kursabschlussraten in 360Learning

Darüber hinaus nutzen Personalentwickler:innen die Plattformen zur Verwaltung des Schulungsangebots auf Unternehmensebene. Sie weisen den Nutzer:innen verschiedene Rollen und Zugriffsrechte zu, um zwischen Lehrenden und Lernenden zu unterscheiden. Administratoren gliedern die Kurse nach Themen oder erstellen spezifische Lernpfade für bestimmte Mitarbeitergruppen (z. B. ein Onboarding-Programm für neue Produktmanager:innen oder ein Vertriebsschulungsprogramm). Im Anschluss lassen sich Fortschritt und Feedback der einzelnen Mitarbeitenden nachverfolgen.

Wozu braucht Ihr Unternehmen ein LMS? (Der Business-Impact)

Ein LMS ist kein reiner Kostenfaktor, sondern ein Hebel für effizienteres Wachstum. Besonders in der DACH-Region, wo Fachkräftemangel und schneller Wissensaufbau kritisch sind, bietet ein LMS drei entscheidende Vorteile:

Sie haben schon ein LMS und wollen wechseln? So klappt die LMS-Migration.

1. Zeitersparnis durch Automatisierung (Efficiency)

Anstatt Schulungstermine manuell in Excel zu verwalten und Teilnehmenden hinterherzulaufen, automatisiert das LMS:

  • Onboarding: Neue Mitarbeitende erhalten automatisch die richtigen Kurse ab Tag 1.
  • Compliance: Pflichtschulungen werden automatisch zugewiesen und dokumentiert (wichtig für die Audit-Sicherheit).
  • Reporting: Fortschritte werden in Echtzeit visualisiert, statt mühsam Daten zusammenzuführen.

LMS | 360Learning

2. Aktivierung interner Expertise (Collaborative Learning)

In Zeiten von schnellem Wandel ist externes Wissen oft zu langsam. Ein modernes LMS (wie 360Learning) ermöglicht es Ihnen:

  • Wissen direkt von Ihren internen Fachexperten (Subject Matter Experts) erstellen zu lassen.
  • Eine Lernkultur zu schaffen, in der das Team voneinander lernt (Bottom-up statt Top-down).

3. Messbarer Lernerfolg & Upskilling

Ein LMS macht L&D von einer „Gefühlssache“ zu einer datenbasierten Strategie:

  • Skill-Gaps identifizieren: Wo fehlen dem Team Kompetenzen?
  • ROI nachweisen: Zeigen Sie der Geschäftsführung schwarz auf weiß, wie sich die Performance durch gezielte Upskilling-Kampagnen verbessert.

Key Takeaway für L&D-Verantwortliche: Ein LMS ist das Ende des „Administrations-Chaos“. Es gibt Ihnen die Freiheit zurück, sich auf die strategische Personalentwicklung zu konzentrieren, statt E-Mails zu sortieren.

Auf dieser Basis lassen sich zudem fundierte Entscheidungen für das Schulungsmanagement treffen: So können gute Kurse weiter ergänzt und ineffiziente entweder komplett herausgenommen oder überarbeitet werden. All diese Elemente gewährleisten eine effektivere Nutzung der Ressourcen und verbessern folglich auch den ROI der Schulungsprogramme.

Darüber hinaus trägt digitales Lernen zum Erhalt von wertvollem institutionellem Wissen bei. So bleibt in Online-Kursen geteilte Expertise bestehen, selbst wenn die Kursautor:innen das Unternehmen schon längst verlassen haben.

Welche konkreten Vorteile bietet ein LMS für Unternehmen und Lernende?

Ein modernes LMS ist weit mehr als ein digitales Kursverzeichnis. Es ist der Motor für eine agile Lernkultur.

Hier erfahren Sie die wichtigsten Vorteile, strukturiert nach dem Impact auf Ihre Organisation:

A. Skalierbarkeit: Wissen ohne Grenzen teilen

  • Manuelle Schulungen stoßen bei wachsenden Teams schnell an Grenzen. Ein LMS ermöglicht es Ihnen, Inhalte einmal zu erstellen und beliebig oft bereitzustellen – konsistent und ohne Mehraufwand für die L&D.

B. Gesteigertes Engagement durch Collaborative Learning

„Top-down-Lernen ist tot.“ Mit einem kollaborativen LMS (wie 360Learning) aktivieren Sie die interne Expertise Ihrer Mitarbeitenden. Wenn Kollegen voneinander lernen, steigt die Kurs-Abschlussquote massiv.

C. Datengesteuerte Entscheidungen (statt Bauchgefühl)

  • Skill-Tracking: Wer hat welche Skills erworben?
  • Skill-Gap-Analyse: Wo müssen wir strategisch nachschulen, um wettbewerbsfähig zu bleiben?

D. Kosteneffizienz & ROI

  • Reduzieren Sie Reisekosten für Präsenzschulungen und minimieren Sie Opportunitätskosten, indem Sie Lernen in den Arbeitsalltag (Learning in the Flow of Work) integrieren.
Ein startbereites LMS in 11 Schritten

Die Checkliste für eine reibungslose LMS –Implementierung

Wie nutzen Unternehmen ein LMS in der Praxis? (Anwendungsbeispiele)

Ein LMS ist das Schweizer Taschenmesser der Personalentwicklung. Hier finden Sie die vier häufigsten Einsatzszenarien, die in der DACH-Region den größten Hebel bieten:

1. Skalierbares Onboarding neuer Mitarbeitenden

Statt jedes Mal dieselben Einführungsvorträge zu halten, digitalisieren Sie den Prozess.

  • Praxis-Vorteil: Neue Kollegen sind schneller produktiv („Time-to-Productivity“ sinkt).

Onboarding mit LMS | 360Learning

2. Compliance-Schulungen & Arbeitssicherheit

In Deutschland ein Muss. Ein LMS stellt sicher, dass gesetzlich vorgeschriebene Schulungen (z. B. DSGVO, Arbeitssicherheit) fristgerecht absolviert und rechtssicher dokumentiert werden.

3. Upskilling & Reskilling (Fachkräftemangel begegnen)

Identifizieren Sie Wissenslücken und schließen Sie diese durch gezielte Lernangebote.

4. Kunden- und Partnerschulungen (Extended Enterprise)

Schulen Sie Ihre externen Partner oder Kunden direkt auf Ihrer Plattform. Das reduziert Support-Anfragen und steigert die Kundenzufriedenheit.

Ein modernes LMS sollte nicht nur Inhalte konsumieren lassen, sondern die Erstellung durch Fachabteilungen fördern. Wir nennen das Collaborative Learning.

Von Präsenz zu kollaborativem digitalem Training: Wie das Kosmetikunternehmen BABOR digitale Schulungen direkt in die Hände seiner Partner:innen bringt, erfahren Sie hier. 👇

Welche LMS-Typen gibt es und worin unterscheiden sie sich?

Die Wahl des Systems entscheidet darüber, ob Lernen im Unternehmen eine lästige Pflicht bleibt oder zum Wachstumstreiber wird. Man unterscheidet heute drei Hauptkategorien:

Klassisches LMS (Learning Management System) – Der Verwaltungs-Standard

Das traditionelle LMS ist primär ein Werkzeug für Administrator:innen. Es wurde entwickelt, um Lernen von oben nach unten (Top-down) zu organisieren und zu überwachen.

  • Kernvorteil: Maximale Kontrolle über Zuweisungen, Fristen und die rechtssichere Dokumentation von Pflichtschulungen.
  • Bekannte Beispiele: Moodle, Cornerstone, SAP Litmos.
  • Eignung: Wenn Ihr Fokus auf Compliance, Zertifizierungen und der reinen Verwaltung von Kursen liegt.

LXP (Learning Experience Platform) – Das „Netflix“ des Lernens

Ein LXP fokussiert sich auf die Nutzererfahrung. Während das klassische LMS (wie Moodle oder Blackboard) rein administrativ ist, steht beim LXP die Eigeninitiative im Vordergrund.

  • Kernvorteil: Personalisierung des Lernens und hohe Nutzerakzeptanz durch On-Demand-Inhalte.
  • Bekannte Beispiele: Degreed, LinkedIn Learning.
  • Eignung: Wenn Sie Ihren Mitarbeitenden ermöglichen wollen, Wissen selbstständig zu entdecken.

Collaborative Learning Plattformen – Die Zukunft ist Bottom-up

Plattformen wie 360Learning brechen das alte Top-down-Modell auf. Hier liegt die Verantwortung für die Kurserstellung nicht allein bei der L&D, sondern wird dezentralisiert.

Der entscheidende Unterschied

  • Traditionelle LMS/LXP (Top-down): Führungskräfte geben vor, was gelernt wird. Der Prozess ist oft langsam und starr.
  • Collaborative Learning (Bottom-up): Mitarbeitende melden Lernbedarf an, interne Fachexpert:innen im Team erstellen die Inhalte.
  • Resultat: Kursabschlussquoten von bis zu 90 % und deutlich relevantere Inhalte in Echtzeit.

Während bei herkömmlichen LMS und LXP die gesamte Verantwortung für die Kurserstellung auf den Schultern der Personalentwickler:innen lastet, kann mithilfe einer Collaborative Learning-Plattform jede und jeder Mitarbeiter:in zur Gestaltung des Schulungsmaterials beitragen.

Denn hier identifizieren und äußern die Angestellten selbst ihren Schulungsbedarf. Wer auch immer über das benötigte Wissen verfügt, meldet sich anschließend  freiwillig und erstellt die entsprechenden Kurse. Parallel priorisieren die Administrator:innen den Lernbedarf und überwachen die Qualität der Schulungen, während Lerncoaches individuelle Lernpfade erarbeiten.

LMS und LXP basieren auf dem herkömmlichen Top-down-Ansatz, bei dem die Anweisungen von den Führungskräften hinunter zu den Mitarbeitenden fließen. Auf einer Collaborative Learning-Plattform verhält es sich genau umgekehrt. Dieser Bottom-up-Ansatz zur Kurserstellung ist weitaus schneller, relevanter und wirkungsorientierter als der herkömmliche zentralisierte Lernansatz.
Der kollaborative Lernprozess ist ein kontinuierlicher Kreislauf: Mitarbeitende geben ihren Lernbedarf an, erstellen neue Kurse und geben Feedback zu abgeschlossenen Schulungen. Daraus ergibt sich ein wesentlich höheres Engagement der Mitarbeiter:innen und die Kursabschlussquoten steigen auf 85–90 %. Insgesamt lernt die Belegschaft schneller und effizienter.

Checkliste: Welcher Typ passt zu Ihnen?

  • Wählen Sie ein LMS, wenn Compliance und reine Verwaltung Ihre Priorität sind.
  • Wählen Sie ein LXP, wenn Sie ein breites Angebot an externem Content kuratieren möchten.
  • Wählen Sie Collaborative Learning, wenn Sie interne Expertise aktivieren, die Kurserstellung massiv beschleunigen und den Business-Impact messbar steigern wollen

LMS vs. TMS – Brauchen Sie Strategie oder Logistik?

Obwohl die Begriffe oft verwechselt werden, lösen sie grundlegend verschiedene Probleme. Für L&D-Verantwortliche in wachsenden Unternehmen ist die Unterscheidung entscheidend:

  • LMS (Learning Management System) – Fokus auf Lernerfolg: Ein LMS wie 360Learning ist Ihr Werkzeug, um eine moderne Lernkultur zu etablieren. Es dient der Erstellung, Verwaltung und Skalierung von digitalen Lerninhalten. Es ist die "Single Source of Truth", um Kompetenzlücken zu schließen und die interne Expertise zu aktivieren.
  • TMS (Training Management System) – Fokus auf Logistik: Ein TMS ist eine reine Back-Office-Software. Es optimiert die Verwaltung von Präsenzschulungen (Raumbuchung, Dozenten-Honorare, Hotelmanagement, Catering). Es misst keinen Lernerfolg, sondern verwaltet Ressourcen.

So finden Sie das LMS, das zu Ihrem Unternehmen passt

Die Suche nach dem richtigen LMS ist für Erstkäufer oft unübersichtlich. Um die Auswahl einzuschränken, sollten Sie nicht nach der bekanntesten Marke suchen, sondern nach der Lösung, die Ihren Arbeitsalltag (L&D) entlastet.

So sieht ein gutes Learning Management System aus

Moderne LMS können so viel mehr als nur das, wofür sie ursprünglich entwickelt wurden. Die besten Systeme zeichnen sich durch vereinfachte Kurserstellung und erstklassige Lernerlebnisse aus.

Die 3 Säulen eines zukunftssicheren LMS:

  • Agilität: Wie schnell können Inhalte erstellt werden?
  • Engagement: Werden die Kurse von den Mitarbeitenden wirklich genutzt?
  • Impact: Lassen sich Fortschritte und ROI rechtssicher nachweisen?

Die Must-have Funktionen: Worauf es wirklich ankommt

Jedes Learning Management System verfügt über eine bestimmte Auswahl an speziellen Funktionen. Hier finden Sie einige der gängigsten und wichtigsten Features, auf die Sie achten sollten:

Kategorie 1: Erstellung & Flexibilität (Der Motor)

  • Integriertes Autorentool: Wählen Sie ein System mit No-Code-Editor (Drag & Drop), um Kurse ohne externe Software direkt zu erstellen.
  • Cloud-basierte Architektur: Ermöglicht ortsunabhängiges Lernen und spart IT-Ressourcen für die Wartung.
  • KI-Unterstützung: Nutzen Sie KI zur automatisierten Erstellung von Kursentwürfen aus Dokumenten und zur Personalisierung von Lernpfaden.
  • SCORM & Formate: Ihr LMS sollte sowohl moderne Video-/Interaktionsformate unterstützen als auch kompatibel mit SCORM-Standards sein.

Kategorie 2: Nutzererfahrung & Kollaboration (Das Herz)

  • Intuitive Oberfläche: Wenn Sie das System erklären müssen, ist es das falsche. Suchen Sie nach Consumer-Grade UX.
  • Kollaboratives Lernen & Peer Feedback: Funktionen wie Diskussionsforen und Echtzeit-Feedback innerhalb der Kurse aktivieren die interne Expertise Ihres Teams.
  • Mobile App & Gamification: Integriertes Lernen im Arbeitsalltag (Learning in the Flow of Work) durch mobile Apps und motivierende Elemente wie Rankings oder Badges.

Kategorie 3: Administration & Analyse (Das Gehirn)

  • Fortschritts-Reporting: Automatisierte Berichte zu Abschlussquoten und Engagement für Ihre Stakeholder.
  • Drittanbieter-Integrationen: Verknüpfen Sie Ihr LMS mit HRIS-Systemen oder CRM-Plattformen (z. B. Salesforce), um den ROI Ihrer Schulungen direkt am Unternehmenserfolg zu messen.
  • Nutzer-Support: Achten Sie auf Support-Zeiten, die mit Ihrer Zeitzone (DACH) harmonieren.

    Wann Sie KEIN klassisches LMS brauchen: Wenn Sie eine Umgebung suchen, in der nur Top-down-Informationen "verordnet" werden und kein Austausch erwünscht ist, reicht ein einfaches Dokumenten-Management-System. Ein modernes LMS ist für Unternehmen gedacht, die Wissen als Wettbewerbsvorteil verstehen.

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Was ist ein KI-gestütztes LMS?

Künstliche Intelligenz ist aus unserer heutigen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Tatsächlich möchten laut dem Workplace Learning Report 2024 von LinkedIn vier von fünf Angestellten mehr zur Anwendung von KI am Arbeitsplatz lernen.

Auch im Bereich L&D sollten wir uns die unzähligen Vorzüge von KI zunutze machen, um unsere Arbeitsabläufe zu vereinfachen und die Bereitstellung von Lernmaterialien in großem Umfang zu beschleunigen. KI-LMS enthalten und nutzen Algorithmen, die auf der Grundlage riesiger Datenmengen Erkenntnisse gewinnen und Vorhersagen treffen.

Für die Personalentwicklung ergeben sich zahlreiche Vorteile:

  • die Automatisierung sich wiederholender Aufgaben, sodass Ihnen mehr Zeit für die menschliche Komponente bleibt,
  • skill-basierte Kursempfehlungen zum Reskilling Ihrer Mitarbeitenden, um Kompetenzlücken zu schließen,
  • die Erstellung von Lernerfahrungen in Rekordzeit,
  • aktuelle und kontinuierliche Datenanalysen in Echtzeit zur einfachen Nachverfolgung der Lernerfolge,
  • die Einsparung von Zeit und Geld.
KI in der Personalentwicklung | 360Learning

Bei der Wahl des richtigen Systems für Ihr Unternehmen gibt es einiges zu beachten. Schließlich soll Ihre KI-Lösung die Kurserstellung vereinfachen, sodass Ihre internen Kompetenzen stets auf dem neuesten Stand sind. Zu den wichtigsten Funktionen einer KI-gestützten Lernplattform zählen:

  • intelligente virtuelle Assistenten für die sofortige Beantwortung von Fragen und die Automatisierung monotoner Verwaltungsaufgaben,
  • die prompt-gesteuerte Erstellung von Mitarbeiterschulungen durch interne Fachexpert:innen,
  • skill-basiertes Lernen zum Schließen entscheidender Kompetenzlücken,
  • die Ermittlung und Vorhersage des Lernbedarfs.
KI in der Personalentwicklung | 360Learning

Welche Kosten kommen bei einem LMS auf Sie zu?

Die Investition in ein LMS setzt sich meist aus drei Komponenten zusammen.

1. Lizenzgebühren (SaaS-Modell): Die meisten modernen Anbieter rechnen pro Nutzer ab (Pay-per-User). Die LMS-Kosten variieren je nach Funktionsumfang (z.B. mit oder ohne integriertem Autorentool).

2. Implementierung & Setup: Einmalige Kosten für die technische Einrichtung, SSO-Anbindung und das Branding der Plattform.

  • Tipp: Achten Sie auf versteckte Gebühren für den Kundensupport oder Onboarding-Services.

3. Content-Kosten: Nutzen Sie ein LMS mit integriertem Autorentool (wie 360Learning), sinken diese Kosten drastisch, da Sie interne Expertise aktivieren statt teure externe E-Learnings einzukaufen.

Für wen ist ein Enterprise LMS (noch) nicht geeignet?

Wenn Ihr Team weniger als 50 Mitarbeitende hat und Sie keine wiederkehrenden Onboardings oder Compliance-Pflichten haben, könnte ein vollwertiges LMS finanziell noch nicht effizient sein. Hier reicht oft eine einfache Wissensdatenbank. Sobald Sie jedoch Zeit durch manuelle Verwaltung verlieren, übersteigt der ROI die Softwarekosten bei weitem.

Was Sie bei der Wahl eines LMS beachten sollten | 360Learning

Checkliste: Was Sie bei der Wahl eines LMS beachten sollten

Warum KI-gestütztes Collaborative Learning die Zukunft der LMS ist

Die herkömmliche Art, Lerninhalte zu erstellen, ist zu langsam für die moderne Arbeitswelt. Während klassische LMS nur verwalten, was bereits da ist, lösen KI-gestützte Collaborative Learning Plattformen das größte Problem der L&D: Den Content-Engpass.

So bilden KI und Kollaboration ein Power-Team für L&D:

  • KI als Co-Autorin: Verwandeln Sie interne Dokumente oder Webseiten in Sekundenschnelle in interaktive Kurse. Die KI übernimmt das Grundgerüst, Ihre internen Experten veredeln den Inhalt.
  • Automatisierte Skill-Gap-Analyse: Die KI erkennt in Echtzeit, welche Fähigkeiten Ihrem Team fehlen, und schlägt passende (interne) Lernpfade vor.
  • Lernen im Arbeitsalltag (In-app Help): KI-gestützte Funktionen beantworten Fragen von Lernenden direkt im Kurs, basierend auf dem Wissen Ihrer eigenen Experten.

Learning Management System: Warum jetzt umsteigen?

In der DACH-Region zwingt der Fachkräftemangel Unternehmen dazu, schneller umzuschulen (Reskilling). Wer auf langsame, externe Kursproduktionen wartet, verliert den Anschluss.

Die Kombination aus menschlicher Expertise und künstlicher Intelligenz ist der einzige Weg, Wissen in der Geschwindigkeit des Marktes zu skalieren.

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Häufig gestellte Fragen zu Learning Management Systemen (FAQ)

1. Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich ein LMS?

2. Was ist der wichtigste Unterschied zwischen LMS und LXP?

3. Kann ein LMS bei der Einhaltung von Compliance-Vorschriften helfen?

4. Wie lange dauert die Einführung eines LMS?

5. Brauche ich ein separates Autorentool für mein LMS?

6. Hilft ein LMS dabei, dem Fachkräftemangel aktiv zu begegnen?