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Digitales Lernen ist längst kein Trend mehr – es ist der Schlüssel zur Zukunft der Mitarbeiterentwicklung. Laut Prognose von USD Analytics wird der weltweite Online-Learning-Markt bis 2030 jährlich um 12,8 % wachsen. Unternehmen investieren zunehmend in Schulungen, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten.
Remote- und Hybrid-Arbeit haben den Bedarf an effektiven Online-Trainings noch verstärkt. Doch eine E-Learning-Plattform ist längst nicht nur für dezentrale Teams ein Gamechanger. Asynchrone Lernmodelle bieten für nahezu jedes Unternehmen immense Vorteile.
Soweit die Theorie. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Wie erstellt man Schulungen, wo werden sie gehostet – und wie misst man den Erfolg?
Die Antwort: mit einem Learning Management System (LMS). LMS sind die digitale Schaltzentrale für die betriebliche Weiterbildung – hier gestalten, verwalten und analysieren L&D-Verantwortliche ihre Schulungsprogramme.
In diesem Artikel erfahren Sie, worauf es bei der Wahl eines LMS ankommt – von Funktionen über Integrationen bis hin zu Preisen.
Statt langer Recherche: Lassen Sie sich in 30 Minuten zeigen, wie das LMS von 360Learning zu Ihren Anforderungen passt. ⤵️
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Ein Learning Management System (LMS) ist eine Software-Plattform, die als zentrale Schaltzentrale für die gesamte betriebliche Weiterbildung dient. Mit einem LMS können Unternehmen digitale Lerninhalte erstellen, verwalten, verteilen und den Lernerfolg messen.
LMS wurden erstmals Ende der 1990er Jahre im Hochschulwesen eingesetzt. Die ersten Lernplattformen – darunter Blackboard und Moodle – dienten zunächst nur als Hilfsmittel für die Organisation von Online-Schulungen unter Anleitung. Die Software steckte damals noch in den Kinderschuhen. So bestand sie hauptsächlich aus festgelegten Kursmodulen und Funktionen zur Übermittlung von Aufgaben. Die meistverwendeten Schulungsformate waren aufgezeichnete Vorlesungen und schriftliche Lernmaterialien.
In den frühen 2000ern begannen schließlich auch Unternehmen damit, LMS einzuführen und anzupassen, um ihren Bedarf im Bereich Learning & Development (L&D) zu decken. Das zunehmende Interesse ging mit den entsprechenden Fördermitteln einher und so mauserten sich die einst klobigen E-Learning-Systeme zu umfassenden Online-Lernplattformen mit zahlreichen Funktionen: von der Kurserstellung über die Benutzerverwaltung bis hin zur Auswertung des Lernerfolgs.
Heute stellen LMS im Unternehmenssektor ein Milliardengeschäft dar – zumal 79 % aller LMS-Nutzer:innen nicht dem Bildungswesen angehören.
Ein Learning Management System ist weit mehr als eine reine Kurs-Ablage. Es fungiert als strategische Schaltzentrale, von der unterschiedliche Rollen profitieren:
Gut zu wissen: Während klassische LMS oft externe Autorentools benötigen, bieten moderne E-Learning-Plattformen (wie 360Learning) integrierte Funktionen, um Wissen direkt intern zu erstellen und zu teilen.

Darüber hinaus nutzen Personalentwickler:innen die Plattformen zur Verwaltung des Schulungsangebots auf Unternehmensebene. Sie weisen den Nutzer:innen verschiedene Rollen und Zugriffsrechte zu, um zwischen Lehrenden und Lernenden zu unterscheiden. Administratoren gliedern die Kurse nach Themen oder erstellen spezifische Lernpfade für bestimmte Mitarbeitergruppen (z. B. ein Onboarding-Programm für neue Produktmanager:innen oder ein Vertriebsschulungsprogramm). Im Anschluss lassen sich Fortschritt und Feedback der einzelnen Mitarbeitenden nachverfolgen.
Ein LMS ist kein reiner Kostenfaktor, sondern ein Hebel für effizienteres Wachstum. Besonders in der DACH-Region, wo Fachkräftemangel und schneller Wissensaufbau kritisch sind, bietet ein LMS drei entscheidende Vorteile:
Sie haben schon ein LMS und wollen wechseln? So klappt die LMS-Migration.
1. Zeitersparnis durch Automatisierung (Efficiency)
Anstatt Schulungstermine manuell in Excel zu verwalten und Teilnehmenden hinterherzulaufen, automatisiert das LMS:
2. Aktivierung interner Expertise (Collaborative Learning)
In Zeiten von schnellem Wandel ist externes Wissen oft zu langsam. Ein modernes LMS (wie 360Learning) ermöglicht es Ihnen:
3. Messbarer Lernerfolg & Upskilling
Ein LMS macht L&D von einer „Gefühlssache“ zu einer datenbasierten Strategie:
Key Takeaway für L&D-Verantwortliche: Ein LMS ist das Ende des „Administrations-Chaos“. Es gibt Ihnen die Freiheit zurück, sich auf die strategische Personalentwicklung zu konzentrieren, statt E-Mails zu sortieren.
Auf dieser Basis lassen sich zudem fundierte Entscheidungen für das Schulungsmanagement treffen: So können gute Kurse weiter ergänzt und ineffiziente entweder komplett herausgenommen oder überarbeitet werden. All diese Elemente gewährleisten eine effektivere Nutzung der Ressourcen und verbessern folglich auch den ROI der Schulungsprogramme.
Darüber hinaus trägt digitales Lernen zum Erhalt von wertvollem institutionellem Wissen bei. So bleibt in Online-Kursen geteilte Expertise bestehen, selbst wenn die Kursautor:innen das Unternehmen schon längst verlassen haben.

Ein modernes LMS ist weit mehr als ein digitales Kursverzeichnis. Es ist der Motor für eine agile Lernkultur.
Hier erfahren Sie die wichtigsten Vorteile, strukturiert nach dem Impact auf Ihre Organisation:
„Top-down-Lernen ist tot.“ Mit einem kollaborativen LMS (wie 360Learning) aktivieren Sie die interne Expertise Ihrer Mitarbeitenden. Wenn Kollegen voneinander lernen, steigt die Kurs-Abschlussquote massiv.

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Ein LMS ist das Schweizer Taschenmesser der Personalentwicklung. Hier finden Sie die vier häufigsten Einsatzszenarien, die in der DACH-Region den größten Hebel bieten:
Statt jedes Mal dieselben Einführungsvorträge zu halten, digitalisieren Sie den Prozess.

In Deutschland ein Muss. Ein LMS stellt sicher, dass gesetzlich vorgeschriebene Schulungen (z. B. DSGVO, Arbeitssicherheit) fristgerecht absolviert und rechtssicher dokumentiert werden.
Identifizieren Sie Wissenslücken und schließen Sie diese durch gezielte Lernangebote.
Schulen Sie Ihre externen Partner oder Kunden direkt auf Ihrer Plattform. Das reduziert Support-Anfragen und steigert die Kundenzufriedenheit.
Ein modernes LMS sollte nicht nur Inhalte konsumieren lassen, sondern die Erstellung durch Fachabteilungen fördern. Wir nennen das Collaborative Learning.
Die Wahl des Systems entscheidet darüber, ob Lernen im Unternehmen eine lästige Pflicht bleibt oder zum Wachstumstreiber wird. Man unterscheidet heute drei Hauptkategorien:
Das traditionelle LMS ist primär ein Werkzeug für Administrator:innen. Es wurde entwickelt, um Lernen von oben nach unten (Top-down) zu organisieren und zu überwachen.
Ein LXP fokussiert sich auf die Nutzererfahrung. Während das klassische LMS (wie Moodle oder Blackboard) rein administrativ ist, steht beim LXP die Eigeninitiative im Vordergrund.
Plattformen wie 360Learning brechen das alte Top-down-Modell auf. Hier liegt die Verantwortung für die Kurserstellung nicht allein bei der L&D, sondern wird dezentralisiert.
Der entscheidende Unterschied
Während bei herkömmlichen LMS und LXP die gesamte Verantwortung für die Kurserstellung auf den Schultern der Personalentwickler:innen lastet, kann mithilfe einer Collaborative Learning-Plattform jede und jeder Mitarbeiter:in zur Gestaltung des Schulungsmaterials beitragen.
Denn hier identifizieren und äußern die Angestellten selbst ihren Schulungsbedarf. Wer auch immer über das benötigte Wissen verfügt, meldet sich anschließend freiwillig und erstellt die entsprechenden Kurse. Parallel priorisieren die Administrator:innen den Lernbedarf und überwachen die Qualität der Schulungen, während Lerncoaches individuelle Lernpfade erarbeiten.
LMS und LXP basieren auf dem herkömmlichen Top-down-Ansatz, bei dem die Anweisungen von den Führungskräften hinunter zu den Mitarbeitenden fließen. Auf einer Collaborative Learning-Plattform verhält es sich genau umgekehrt. Dieser Bottom-up-Ansatz zur Kurserstellung ist weitaus schneller, relevanter und wirkungsorientierter als der herkömmliche zentralisierte Lernansatz.
Der kollaborative Lernprozess ist ein kontinuierlicher Kreislauf: Mitarbeitende geben ihren Lernbedarf an, erstellen neue Kurse und geben Feedback zu abgeschlossenen Schulungen. Daraus ergibt sich ein wesentlich höheres Engagement der Mitarbeiter:innen und die Kursabschlussquoten steigen auf 85–90 %. Insgesamt lernt die Belegschaft schneller und effizienter.
Obwohl die Begriffe oft verwechselt werden, lösen sie grundlegend verschiedene Probleme. Für L&D-Verantwortliche in wachsenden Unternehmen ist die Unterscheidung entscheidend:
Die Suche nach dem richtigen LMS ist für Erstkäufer oft unübersichtlich. Um die Auswahl einzuschränken, sollten Sie nicht nach der bekanntesten Marke suchen, sondern nach der Lösung, die Ihren Arbeitsalltag (L&D) entlastet.
Moderne LMS können so viel mehr als nur das, wofür sie ursprünglich entwickelt wurden. Die besten Systeme zeichnen sich durch vereinfachte Kurserstellung und erstklassige Lernerlebnisse aus.
Jedes Learning Management System verfügt über eine bestimmte Auswahl an speziellen Funktionen. Hier finden Sie einige der gängigsten und wichtigsten Features, auf die Sie achten sollten:
15-minütiger Video-Rundgang durch die Lernplattform
Überblick aus Sicht der Lernenden, Autoren und Administratoren
Collaborative Learning und KI-gestützte Kurserstellung in Aktion erleben
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Künstliche Intelligenz ist aus unserer heutigen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Tatsächlich möchten laut dem Workplace Learning Report 2024 von LinkedIn vier von fünf Angestellten mehr zur Anwendung von KI am Arbeitsplatz lernen.
Auch im Bereich L&D sollten wir uns die unzähligen Vorzüge von KI zunutze machen, um unsere Arbeitsabläufe zu vereinfachen und die Bereitstellung von Lernmaterialien in großem Umfang zu beschleunigen. KI-LMS enthalten und nutzen Algorithmen, die auf der Grundlage riesiger Datenmengen Erkenntnisse gewinnen und Vorhersagen treffen.
Für die Personalentwicklung ergeben sich zahlreiche Vorteile:

Bei der Wahl des richtigen Systems für Ihr Unternehmen gibt es einiges zu beachten. Schließlich soll Ihre KI-Lösung die Kurserstellung vereinfachen, sodass Ihre internen Kompetenzen stets auf dem neuesten Stand sind. Zu den wichtigsten Funktionen einer KI-gestützten Lernplattform zählen:

Die Investition in ein LMS setzt sich meist aus drei Komponenten zusammen.
1. Lizenzgebühren (SaaS-Modell): Die meisten modernen Anbieter rechnen pro Nutzer ab (Pay-per-User). Die LMS-Kosten variieren je nach Funktionsumfang (z.B. mit oder ohne integriertem Autorentool).
2. Implementierung & Setup: Einmalige Kosten für die technische Einrichtung, SSO-Anbindung und das Branding der Plattform.
3. Content-Kosten: Nutzen Sie ein LMS mit integriertem Autorentool (wie 360Learning), sinken diese Kosten drastisch, da Sie interne Expertise aktivieren statt teure externe E-Learnings einzukaufen.
Wenn Ihr Team weniger als 50 Mitarbeitende hat und Sie keine wiederkehrenden Onboardings oder Compliance-Pflichten haben, könnte ein vollwertiges LMS finanziell noch nicht effizient sein. Hier reicht oft eine einfache Wissensdatenbank. Sobald Sie jedoch Zeit durch manuelle Verwaltung verlieren, übersteigt der ROI die Softwarekosten bei weitem.

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Die herkömmliche Art, Lerninhalte zu erstellen, ist zu langsam für die moderne Arbeitswelt. Während klassische LMS nur verwalten, was bereits da ist, lösen KI-gestützte Collaborative Learning Plattformen das größte Problem der L&D: Den Content-Engpass.
So bilden KI und Kollaboration ein Power-Team für L&D:
In der DACH-Region zwingt der Fachkräftemangel Unternehmen dazu, schneller umzuschulen (Reskilling). Wer auf langsame, externe Kursproduktionen wartet, verliert den Anschluss.
Die Kombination aus menschlicher Expertise und künstlicher Intelligenz ist der einzige Weg, Wissen in der Geschwindigkeit des Marktes zu skalieren.
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1. Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich ein LMS?
2. Was ist der wichtigste Unterschied zwischen LMS und LXP?
3. Kann ein LMS bei der Einhaltung von Compliance-Vorschriften helfen?
4. Wie lange dauert die Einführung eines LMS?
5. Brauche ich ein separates Autorentool für mein LMS?
6. Hilft ein LMS dabei, dem Fachkräftemangel aktiv zu begegnen?