Remote-Onboarding
Training & Learning

5 Gründe, warum Remote-Onboarding die Zukunft ist

Dass Remote-Onboarding mittlerweile unerlässlich geworden ist, haben wir der Pandemie zu verdanken. Und viele der virtuellen Tools, die in dieser Zeit für das Onboarding neuer Mitarbeiter:innen eingeführt wurden, sind heute so relevant und nützlich wie nie zuvor.

Remote-Onboarding erlaubt es Unternehmen, eine wachsende Anzahl neuer Mitarbeitenden schnell und nahtlos einzuarbeiten. Für neue Mitarbeiter:innen bedeutet das gleichzeitig mehr Flexibilität. Jüngste Ergebnisse aus dem Bericht „State of Remote Work“ von Hired.com zeigen, dass 97 % der Befragten offen für die Einarbeitung aus der Ferne sind, solange sie die richtigen Tools und eine starke Unterstützung zur Verfügung gestellt bekommen. Dies sollte ein klares Signal an Unternehmen senden, die ein Online-Programm entwickeln möchten, ohne Angst vor dem Widerwillen oder dem Desinteresse der Mitarbeiter:innen haben zu müssen.

Im Folgenden nennen wir Ihnen fünf Hauptgründe dafür, warum Remote-Onboarding von nun an nicht mehr aus der Arbeitswelt wegzudenken ist – und (Achtung, Spoiler) in welcher Weise Collaborative Learning der Schlüssel zu einem effektiven Onboarding-Programm sein könnte. Wenn Sie sich einen umfassenderen Einblick in das Thema Onboarding verschaffen möchten, können Sie auch unser vollständiges Onboarding Playbook hier herunterladen. 👇

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1. Remote-Onboarding ebnet den Weg für personalisierte Lernprogramme

Heutige Arbeitnehmer:innen wünschen sich personalisierte Lernerfahrungen. 74 % der Mitarbeiter:innen, die im Rahmen eines Learning Reports von LinkedIn befragt wurden, gaben an, dass sie sich die Freiheit wünschen, in ihren offenen Zeitfenstern statt in vorgeplanten Blöcken lernen zu können. Remote-Onboarding ermöglicht genau das: Hier haben die Mitarbeiter:innen jederzeit Zugriff auf ihre Kurse und können dann lernen, wenn es ihnen am besten passt – sei es morgens vor der Arbeit, nach Feierabend oder in ruhigen Momenten.

Findet das Onboarding online statt, können die Lernenden gemeinsam mit ihren Coaches ein Lernprogramm festlegen, das ihren Zielen und ihrem Zeitplan am besten entspricht. Bei 360Learning arbeiten wir neue Mitarbeiter:innen anhand eines einzigartigen Lernprogramms ein, das sie durch die für ihre neue Funktion wichtigsten Kurse führt. Dabei können sie selbst bestimmen, in welcher Reihenfolge sie die Kurse abschließen möchten (mit einigen Fristen zur Orientierung, sodass sie nicht in Verzug geraten).

Während Ihre neuen Mitarbeiter:innen den Onboarding-Prozess durchlaufen, arbeiten sie mit ihrem jeweiligen Coach zusammen, um zu ermitteln, welche zusätzlichen Lerninhalte sie benötigen, um ihre anfänglichen Ziele zu erreichen, ihre Aufgaben zu erfüllen und auf ihre langfristigen Karriereziele hinzuarbeiten.

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2. Dank Remote-Onboarding lassen sich die Fortschritte Ihrer Mitarbeiter:innen besser verfolgen

Findet das Onboarding online statt, erhalten Sie einen viel besseren Eindruck davon, wie sich Ihre neuen Mitarbeiter:innen machen – und können sie, wenn nötig, weiter motivieren. Taktiken, wie der Einsatz einer Plattform zur Mitverfolgung der Lernfortschritte durch Analysen oder Leistungsmessungen helfen der Personal- und L&D-Abteilung dabei, die Fortschritte ihrer Mitarbeiter:innen im Auge zu behalten.

Bei persönlichen Interaktionen geht diese objektive Bewertung und Erfassung nur allzu leicht verloren, was es fast unmöglich macht, die Entwicklung der neuen Mitarbeiter:innen genau mitzuverfolgen. Im Gegensatz dazu unterstützt eine zentrale Plattform Sie dabei, die Fortschritte Ihrer neuen Angestellten zu beobachten und zu beurteilen, wie sie das Onboarding-Programm durchlaufen.

Verwenden Sie Checklisten mit Aufgaben für die Einarbeitung, damit sich Ihre neuen Mitarbeiter:innen auf das Wesentliche konzentrieren können. Hier ein Beispiel von Joei Chan, unserer Direktorin für Brand & Content bei 360Learning:

Remote-Onboarding Checkliste

Das Besondere an dieser Checkliste ist, dass sie wichtige Aufgaben in einfach zu befolgende, kleine Einheiten unterteilt und zudem von Joeis Coach eingesehen und nachverfolgt werden kann, um ihre Eigenverantwortlichkeit zu steigern. Wenn Joei in Rückstand gerät, erfüllt ihr Onboarding-Coach die Funktion eines Sicherheitsnetzes, um zu gewährleisten, dass sie die benötigte Zeit und Ressourcen erhält, um den Rückstand wieder aufzuholen, bevor er zum Problem wird.

All dies wäre ohne einen gemeinsamen Online-Fortschrittstracker wesentlich schwieriger, insbesondere bei größeren Teams. Die Höhen und Tiefen (und alles, was dazwischen liegt) von Joeis Onboarding-Prozess wurden in unserer preisgekrönten Doku-Serie Onboarding Joei festgehalten.

3. Remote-Onboarding erleichtert Collaborative Learning im gesamten Unternehmen

Collaborative Learning ist eine Methode, die Mitarbeiter:innen dazu ermutigt, ihr Wissen und ihre Erfahrungen miteinander zu teilen, um gleichzeitig ihr Know-how einander zu vermitteln und voneinander zu lernen. Diese Art des Informationsaustauschs geht Hand in Hand mit dem Remote-Onboarding, indem ein kollegialer Raum geschaffen wird, in dem alle Mitarbeiterebenen Beiträge leisten, Tipps austauschen und Fragen beantworten können. Auf diese Weise werden die Arbeitsabläufe demokratisiert, denn die Methode ermutigt Mitarbeiter:innen dazu, ihren eigenen Bedarf zu äußern und Hilfe im gesamten Team zu suchen, statt nur bei ihren Vorgesetzten.

Ein Hauptvorteil des Collaborative Learning in einem Online-Raum besteht darin, dass das Risiko der Isolation, das mit herkömmlichem E-Learning einhergeht, umgangen wird. Durch die Vernetzung der Mitarbeiter:innen gewinnen die Unternehmen hochqualifizierte, engagierte und loyale Arbeitskräfte.

Bei 360Learning fördert unsere Plattform die Zusammenarbeit mit interaktiven Elementen und einem Diskussionsforum. In diesem Raum können sowohl Lernende als auch Expert:innen ihr Wissen einbringen, Fragen stellen und beantworten. Zudem können die Nutzer:innen auf relevantes Feedback mit Emojis und Upvotes reagieren, sodass die wichtigsten Informationen im Vordergrund bleiben.

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Remote-Onboarding Diskussionen
Ein Beispiel für die kollaborativen Funktionen der Plattform von 360Learning: Reaktionen, Diskussionsforen und Upvotes.

4. Mit Remote-Onboarding lassen sich die wichtigsten Informationen zentralisieren

Laut einer Studie von McKinsey verschwenden Arbeitnehmer:innen etwa 19 % ihres Arbeitstages mit der Suche nach Informationen, die sie benötigen, um ihre Arbeit zu erledigen.

Der Onboarding-Prozess stellt eine wichtige Gelegenheit für neue Mitarbeiter:innen dar, sich mit den Richtlinien und Protokollen des Unternehmens vertraut zu machen. Oftmals verstreuen Unternehmen, die gerade erst damit beginnen, digitale Tools in den Onboarding-Prozess einzubinden, die Informationen über verschiedene Kanäle, wobei jede Abteilung ein unabhängiges Programm erstellt. Durch die Vereinheitlichung Ihres Onboarding-Prozesses auf ein und derselben Plattform, lässt sich die Lernerfahrung konsolidieren und sicherstellen, dass die Mitarbeiter:innen Zugang zu den Informationen haben, die sie für ihren Erfolg benötigen.

Auf einem zentralen Portal – sei es ein Wiki, eine Wissensdatenbank oder ein Learning Management System – können jegliche für Ihr Unternehmen nützliche Informationen gesammelt werden. Die besten Plattformen ermutigen Mitarbeiter:innen auf allen Ebenen dazu, ebenfalls ihre eigenen Informationen beizusteuern. Hilfreiche Materialien für ein Unternehmens-Wiki sind z. B. Unternehmenshandbücher, Organigramme, Arbeitsplatzrichtlinien und andere Unterlagen, die für alle Mitarbeiter:innen leicht zugänglich sein müssen.

5. Remote-Onboarding spart Ihrem Unternehmen Geld und Zeit

Die durchschnittlichen Kosten für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter:innen belaufen sich beim herkömmlichen Präsenz-Onboarding auf 1 286 US-Dollar. Noch besorgniserregender ist, dass aus Studien hervorging, dass viele Personalabteilungen, die keine digitalen Tools zur Mitverfolgung der Fortschritte ihrer Angestellten nutzen, etwa drei Stunden oder mehr pro Mitarbeiter:in mit dem Sammeln und Verarbeiten von Informationen verbringen. Das sind beachtliche Zahlen, wenn man bedenkt, wie wenig Kosten und Aufwand die Investition in Online-Tools verursacht.

Vorbei sind die Zeiten, in denen Mitarbeiter:innen stundenlang ihre eigene Arbeit ruhen lassen mussten, um neue Angestellte durch den Onboarding-Prozess zu führen. Remote-Onboarding bietet die Möglichkeit, selbstgesteuerte Funktionen einzubinden, sodass die verantwortlichen Mitarbeiter:innen nicht unnötig Zeit verlieren – und gesparte Zeit ist gespartes Geld.

360Learning worked with machine intelligence company Appen to overhaul their training programs company-wide. With their onboarding process, in particular, we identified the key pain points our digital tools could address, including constantly adapting training programs and a lengthy ramp-up period. After implementing 360Learning’s collaborative platform, we saw new hire onboarding become more efficient in the following ways:

  • 102 Schulungstage konnten innerhalb von drei Monaten dank optimierter Onboarding-Prozesse eingespart werden.
  • Die Zahl der intern erstellten IT-Tickets ging dank besserer Einarbeitung um 10 % zurück.
  • Durch die Verbesserung der Kundenschulungen konnten die jährlichen Kosten um 240 000 US-Dollar gesenkt werden.

Wählen Sie eine Collaborative Learning-Plattform, um Ihr Remote-Onboarding effizienter zu gestalten

Der erste Schritt, um Ihr Onboarding-Programm in eine digitale Lernerfahrung zu verwandeln, ist die Einführung einer Lernplattform, die Collaborative Learning ermöglicht. Plattformen wie die von 360Learning wurden mit Blick auf einen demokratisierten Arbeitsplatz entwickelt und stellen eine kostengünstige und einfache Lösung für die Entwicklung von Kursen für Mitarbeiter:innen auf allen Ebenen dar.

Vor allem neue Angestellte können mit dieser Art von Lernplattform schnell lernen und sich von Anfang an zu Spitzenmitarbeiter:innen entwickeln. Wenn Sie es bis hierher geschafft haben, wissen Sie vermutlich bereits, dass ein gutes Onboarding-Programm entscheidend ist, um Ihre neuen Mitarbeiter:innen auf den Weg zum Erfolg zu führen. Die Einführung virtueller Tools wie einer Lernplattform ist ein weiterer Schritt zur Förderung eines höchst kollaborativen und motivierenden Arbeitsplatzes, an dem der Mensch im Mittelpunkt steht.

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