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Laden Sie unsere Onboarding-Checkliste als PDF hier herunter. (keine Dateneingabe nötig)
86 % der neuen Mitarbeitenden entscheiden schon in den ersten sechs Monaten, wie lange sie im Unternehmen bleiben – so eine Enboarder-Befragung von 2025 unter HR-Verantwortlichen. Der Start entscheidet also über die Bindung, nicht das erste Jahresgespräch. Trotzdem gilt Onboarding vielerorts als reine HR-Formalie: Vertrag, Laptop, Willkommensmail, fertig. Genau das ist der Denkfehler.
„Jedes Unternehmen hat seine ganz eigenen Anforderungen. Ihr Onboarding-Prozess sollte das widerspiegeln.“ – Raphaël Moutard, Senior Engineer bei Spendesk
Onboarding ist die erste Lernstrecke, die neue Mitarbeitende bei Ihnen durchlaufen – und die erste echte Bestandsprobe Ihrer Lernkultur.
Wenn Sie L&D in einem wachsenden Unternehmen verantworten, oft allein, kennen Sie den Druck: viele neue Gesichter, wenig Zeit, und trotzdem soll jede:r vom ersten Tag an ankommen und schnell produktiv werden. Eine durchdachte Onboarding-Checkliste als Vorlage ist dafür Ihr wichtigster Hebel.
Sie nimmt Ihnen die Routine ab, damit Sie sich um das kümmern können, was zählt: dass Menschen wirklich lernen und bleiben.
Stellen Sie sich vor, jede:r Neue ist ab Tag 1 handlungsfähig, weiß, wo das Wissen sitzt, und fühlt sich willkommen – ohne dass Sie jedes Mal bei null anfangen. Genau dafür ist dieser Muster-Plan gebaut: erst die allgemeine Vorlage zum Sofort-Loslegen, dann die Zusatzpunkte für einzelne Rollen.
Eine Onboarding-Checkliste ist eine strukturierte Aufgabenliste, die alle Schritte für die Einarbeitung neuer Mitarbeitender festhält – organisatorisch, fachlich und sozial. Als Vorlage sorgt sie dafür, dass jeder Einstieg demselben durchdachten Ablauf folgt, statt bei jeder Einstellung neu improvisiert zu werden.
Ein vollständiger Onboarding-Plan deckt vier Phasen ab: die Vorbereitung vor dem ersten Tag, den ersten Tag selbst, die erste Woche und die ersten 90 Tage. Jede Phase hat ein eigenes Ziel – vom reibungslosen Ankommen bis zur vollständigen Integration ins Team.


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Dieser Muster-Plan gilt für nahezu jeden Einstieg. Kopieren Sie ihn und passen Sie ihn an Ihr Unternehmen an. Alternativ können Sie Ihr PDF hier herunterladen.
Wer hier vorarbeitet, erspart sich hektische Improvisation, sobald die neue Person im Haus ist:
Der erste Tag prägt den Eindruck. Er sollte willkommen heißen, ohne zu überfordern:
Jetzt beginnt die eigentliche Einarbeitung, dosiert und mit klaren Zielen:
Die ersten Monate entscheiden über Integration und Bindung. Jetzt zeigt sich, ob aus dem Einstieg echtes Ankommen wird:
Wie eine rollenspezifische Vorlage konkret aussieht, zeigt dieses Beispiel aus dem Vertrieb: Es hält fest, welche Fähigkeiten BDR, Account Executive und Account Manager bis wann beherrschen sollten – von der Lead-Qualifizierung bis zum ersten abgeschlossenen Vertrag.

Dies ist ein Ausschnitt aus unserer eigenen Onboarding-Vorlage für neue Mitarbeitende (abgebildet auf Trello). Sie sorgt dafür, dass alle einen einheitlichen Einstieg in die Grundprinzipien bekommen – und lässt den Onboarding-Manager:innen zugleich Raum für individuelle Anpassungen.

Kopieren Sie den Muster-Plan in Ihr Projekt-Tool, Ihr HR-System oder eine schlichte Tabelle. Ordnen Sie jeder Aufgabe eine verantwortliche Person und ein Fälligkeitsdatum zu – so wird aus der Liste ein Ablauf mit klaren Zuständigkeiten.
Klären Sie früh, wer welchen Teil übernimmt. Meist erledigt HR die Formalitäten, während die Führungskraft für Technik, Team und erste Aufgaben sorgt und ein Buddy die ersten Wochen begleitet. Diese Rollenverteilung gehört an den Anfang der Checkliste, damit sich niemand auf die anderen verlässt.
Prüfen Sie nach den ersten Durchläufen, welche Punkte fehlen oder überflüssig sind, und passen Sie die Vorlage an. Eine Checkliste, die mitwächst, bleibt nützlich – eine starre veraltet mit dem ersten Toolwechsel.
Der Muster-Plan oben passt für die meisten Einstiege. Einige Rollen brauchen zusätzlich ein paar gezielte Schulungen im Rahmen des Onboardings:
Vertiefende Anleitungen finden Sie in unseren Leitfäden zum Preboarding, zum erfolgreichen Onboarding und zu kreativen Onboarding-Ideen.
Auch mit Vorlage läuft nicht immer alles rund. Diese Fehler sehen wir besonders oft:
Eine Checkliste sorgt dafür, dass nichts vergessen wird. Die unbequeme Wahrheit ist trotzdem: Eine abgehakte Liste fühlt sich nach Fortschritt an, ersetzt aber kein echtes Ankommen. Über den Erfolg entscheidet, wie schnell neue Mitarbeitende an das Wissen erfahrener Kolleg:innen kommen.
Dass das auch mit knappen Ressourcen gelingt, zeigt Aircall: Dort läuft das Onboarding von rund 40 neuen Mitarbeitenden pro Monat mit einer einzigen L&D-Managerin – weil das Wissen im System steckt, nicht nur in einzelnen Köpfen.
Genau hier setzt kollaboratives Lernen an: Wenn erfahrene Teammitglieder ihr Wissen in kurze, wiederverwendbare Kurse gießen, wird jedes Onboarding schneller und konsistenter. KI unterstützt dabei, aus vorhandenen Dokumenten Lerninhalte zu machen – als Hilfe, nicht als Ersatz. So wird aus der Vorlage ein lebendiger Prozess, der über die erste Woche hinaus trägt.
Was gehört in eine Onboarding-Checkliste?
Gibt es die Onboarding-Checkliste als kostenlose Vorlage?
Wie lange dauert ein gutes Onboarding?
Braucht jede Rolle eine eigene Checkliste?
Wie oft sollte man die Onboarding-Vorlage aktualisieren?


