Blended Learning: Alles, was Sie über die hybride Weiterbildung wissen sollten | 360Learning
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Blended Learning: Alles, was Sie über die hybride Weiterbildung wissen sollten

Die letzte Präsenzschulung, die Sie konzipiert haben, ist vorbei und Sie haben das Feedback der Teilnehmer:innen eingeholt. Doch das Ergebnis enttäuscht Sie ein wenig: Viele der Lernenden merken an, sie hätten nicht die Informationen erhalten, die sie sich gewünscht hätten. Einige hätten sich sogar gelangweilt.

Also fassen Sie einen Entschluss: Ab jetzt werden Sie digitale Inhalte in Ihre Schulungen einbauen, um diese wirksamer und dynamischer zu gestalten. Kurz gesagt: Sie möchten sich hin zur Lernform des Blended Learning orientieren.

Aber wissen Sie, was sich im Detail hinter dem Konzept Blended Learning verbirgt? Wir erläutern Ihnen die Vorteile und Best Practices einer Lernform, die seit einigen Jahren aus guten Gründen im Trend liegt.

Was ist eine Blended-Learning-Schulung?

Eine kurze Definition des Blended Learning

Blended Learning beschreibt eine Lernform, die Präsenzveranstaltungen und E-Learning innerhalb desselben Lernpfads vermischt. Das Konzept ist auch unter den Begriffen „gemischtes Lernen“ oder „hybrides Lernen“ bekannt.

Es gibt keine festen Regeln, wie eine Blended-Learning-Schulung ablaufen sollte. Der Lernpfad kann beispielsweise mit einer Ersteinschätzung über ein Online-Lernmodul beginnen, dann mit einem Lernmodul in Präsenz, das von einem/einer Schulungsleiter:in begleitet wird, weitergehen. Der Lernpfad wird dann mit einem praktischen Teil in einer virtuellen Klasse in kleinen Gruppen fortgeführt und schließt mit einer Prüfung in Form eines Quizzes im E-Learning-Format ab.

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Verschiedene Modelle des Blended Learning 

Dank des flexiblen Konzepts erlaubt Blended Learning verschiedene Arten von Modellen. Dazu gehören:

  • das Rotationsmodell: Im Rotationsmodell wechseln die Lernenden an verschiedenen Zeitpunkten ihrer Weiterbildung zwischen Präsenzveranstaltungen und E-Learning. Sie folgen dabei einem vordefinierten Lernpfad.
  • das flexible Modell: Dieses Modell geht davon aus, dass nicht alle Lernenden zwingend mit allen Lernformaten arbeiten. Je nach Niveau und Bedarf können einige an den Präsenzveranstaltungen der Schulung teilnehmen. Andere bleiben auf einem 100 % digitalen Lernpfad, beispielsweise über ein Learning Management System (LMS).
  • das Modell “à la carte”: Beim Lernmodell “Blended Learning à la carte” entscheiden die Mitarbeiter:innen je nach ermitteltem Bedarf über die Lernformate, denen sie folgen wollen. So werden sie zu Akteuren ihrer Weiterentwicklung, denn alle Lernmittel stehen ihnen zur Verfügung.
  • Das angereicherte virtuelle Modell: Bei diesem Modell findet der Großteil der Weiterbildung online statt und der/die Dozent:in ist nur auf Anfrage der Lernenden anwesend. So kann er/sie als Tutor:in oder Mentor:in agieren, sie bei einem Modul auf einer LMS-Plattform begleiten oder ihnen bei den Lernmitteln helfen, die sie sich ansehen. Hier betonen wir ausdrücklich, dass eine virtuelle Schulung nicht gleich Einzelschulung bedeutet. Damit die Lernenden motiviert bleiben, sollten sie gemeinsam an Lernmodulen arbeiten. 
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Was sind die Vorteile von Blended Learning ?

Blended Learning gewinnt seit Jahren an Aufwind, sowohl in den Unternehmen, die ihre Lernmittel mithilfe von E-Learning-Plattformen selbst konzipieren, als auch in Bildungseinrichtungen.

Und die Gründe für den Erfolg des Konzepts sind kein Geheimnis. Blended Learning bietet zahlreiche Vorteile:

  • Es macht das Lernen flexibler. Je nach Bedarf der Mitarbeiter:innen lässt sich der individuelle Lernpfad den Erwartungen anpassen. Darüber hinaus können die Angestellten die digitalen Lerninhalte in ihrem gewünschten Tempo bearbeiten. So werden sie viel leichter zum Akteur ihrer Weiterbildung. Kurz gesagt: Blended Learning macht die Organisation von Schulungen für die Personalentwickler:innen fließender. Es bietet zudem eine andersartige Verankerung des Wissens, die sich dem Rhythmus jedes und jeder Lernenden anpasst. Das ist möglich, weil die Lerngeschwindigkeit, die Zeitplanung und die Verfügbarkeit der/des Einzelnen berücksichtigt werden. Präsenzveranstaltungen bilden keinen Gegensatz zum E-Learning: Es handelt sich dabei um unterschiedliche, komplementäre Lernformen, die aktuelle Fragen zur beruflichen Mobilität beantworten.
  • Blended Learning reduziert maßgeblich die Kosten klassischer Schulungen. Dank dieses Konzepts und insbesondere dank der digitalen Lernpfade müssen Unternehmen weniger Reisekosten vorschießen und auch keine Zusatzkosten buchen, wie Raummiete, Verpflegung der Lernenden usw. Blended Learning entspricht auch den aktuellen Erwartungen von Mitarbeitenden, die auf der Suche nach einer besseren Work-Life-Balance sind. 
  • Das Konzept ist für viele Angestellte einladender. Wenn die digitalen Lernmodalitäten des Blended Learning gut ausgearbeitet sind, motivieren sie die Lernenden weitaus mehr als eine ausschließliche Präsenzveranstaltung.

Wie läuft eine Blended-Learning-Schulung ab?

Ein Teil der Schulung als Präsenzveranstaltung

Die Schulungsabschnitte in Präsenz laufen beim Blended Learning klassisch ab: als persönliche Veranstaltung mit einem/einer Schulungsleiter:in vor einer Gruppe Lernenden.

Wichtig: Diese Schulungsveranstaltungen vor Ort sollten für Lerninhalte vorbehalten bleiben, bei denen die Dozierenden einen echten Mehrwert bieten. Hierzu gehört beispielsweise:

  • die Problematik des Lernmoduls zu erfassen. Die Mitarbeitenden tauschen sich gemeinsam mit dem/der Schulungsleiter:in über ihren Bedarf, ihre Erwartungen und ihren beruflichen Alltag aus;
  • Erfahrungen zu teilen, etwa anhand von Fallbeispielen;
  • in kleinen Gruppen zu arbeiten (selbst wenn das auch in einer virtuellen Klasse möglich ist)
  • Happiness-Sheets und Feedback-Runden, um das noch frische Feedback der Lernenden direkt nach Abschluss der Schulung einzuholen.

Ein Teil der Schulung als Fernausbildung

Die Abschnitte der Fernausbildung finden in der Regel über ein digitales Tool statt, beispielsweise ein LMS (Learning Management System), in dem sich die Mitarbeiter:innen einloggen, um die Lernmodule einzusehen. 

Diese Lerninhalte können sich in verschiedenen E-Learning-Formaten präsentieren, unter anderem als:

  • Online-Lernmodule, die Texte, Videos (Video-Learning) oder Micro-Learning vermischen;
  • Massive Open Online Courses (MOOC), Small Private Online Courses (SPOC), Corporate Open Online Courses (COOC) oder Online-Klassen, die oftmals in großen Gruppen abgehalten werden, wie während einer Konferenz;
  • virtuelle Klassen, die der/die Schulungsleiter:in im Bedarfsfall in kleinere Gruppen aufteilen kann;
  • gamifizierte Formate, wie Quizze oder Multiple-Choice-Fragebögen;
  • digitalisierte Bewertungen wie Zwischen- und Abschlussbewertungen, um die Lernerfolge einer Schulung einschätzen zu können.

Es ist empfehlenswert, diese Abschnitte der Fernschulung für Zeiten zu reservieren, in denen die Lerninhalte selbstständig erarbeitet werden können: Wiederholung von Wissen, das bereits bekannt sind oder zuvor während einer Präsenzveranstaltung erworben wurde, Bewertungen, Anwendung theoretischer Lerninhalte auf Fallbeispiele usw.

Schritt für Schritt zur Blended Learning-Schulung

Sie möchten eine Blended-Learning-Schulung starten? Hier sind einige der wichtigsten Schritte auf dem Weg dahin.

Befragen Sie Ihre Mitarbeiter:innen

Zu Beginn sollten Sie Ihre Mitarbeiter:innen befragen, um ihre Erwartungen zu verstehen, sowohl in Bezug auf die Lerninhalte als auch auf die bevorzugten Formate. Hierfür können Sie einen einfachen Fragebogen nutzen. Fragen Sie dabei nach:

  • ihrem Lernbedarf: In welchen Themenbereichen möchten sie ihre Kompetenzen erweitern, um ihre Arbeit besser erledigen zu können und ihre Karriere entsprechend ihren Erwartungen weiterzuentwickeln?
  • den bevorzugten Lernformaten: Brauchen sie den Kontakt zum/zur Schulungsleiter:in (in diesem Fall sollten Präsenzveranstaltungen einen Großteil des Blended Learning einnehmen)? Sind sie für die Nutzung eines LMS empfänglich, um Online-Kurse zu absolvieren?
  • ihren Verfügbarkeiten, um ihren Lernpfad auf ihren Zeitplan abzustimmen.

Beziehen Sie hierfür auch die Vorgesetzten der zu schulenden Mitarbeiter:innen ein und stützen Sie sich auf Punkte, die in den jährlichen Beurteilungsgesprächen genannt wurden. In diesen Gesprächen kommen regelmäßig gute Ideen zur Sprache, die zu einer umfassenden Lernerfahrung beitragen können. Indem Sie eine Plattform wie 360Learning nutzen, ermöglichen Sie allen Ihren Angestellten, kontinuierlich ihren Lernbedarf zu äußern. Jede:r Mitarbeiter:in kann seine/ihre Expertise einbringen und sich freiwillig melden, um sein/ihr Wissen in einem speziellen Lernmodul weiterzugeben. Das ist einer der besten Wege, um Collaborative Learning weiterzuentwickeln.

Definieren Sie Strategie, Ziele, Tools und Lerninhalte

Im zweiten Schritt sollte die Strategie des Lernpfads konzipiert werden, damit die Lernenden ihre Kompetenzen aufbauen können. Grundlage hierfür sollte der im beruflichen Alltag ermittelte Bedarf sein.

Beginnen Sie zunächst damit, die Ziele der Blended-Learning-Schulung festzulegen. Fragen Sie sich, welches theoretische Wissen, welches Know-how und welche persönlichkeitsbezogenen Kompetenzen Ihre Mitarbeiter:innen erwerben sollten, um das Thema der Schulung optimal zu beherrschen.

Diese Ziele dienen Ihnen als roter Faden, um die Lerninhalte sowie das jeweils angemessene Format zu bestimmen, mit dem diese verschiedenen Kenntnisse erworben werden können.

Denken Sie daran, an diesem Punkt die notwendigen Tools für die Umsetzung Ihrer Lernstrategie sorgfältig auszuwählen. Es kann sich dabei um eine Lernplattform wie ein LMS handeln. Damit können Sie alle Lernmittel gruppieren und die Lernenden bewerten. Achten Sie auf eine intuitiv gestaltete Plattform, sodass die Lernenden sie mühelos bedienen können. Sie sollte zudem verschiedene Lernmodalitäten des Blended Learning integrieren, damit Sie sowohl virtuelle Klassen und 100-prozentige Online-Module anbieten können als auch die Präsenzveranstaltungen sowie die Nutzer:innen mittels Erstellung von Gruppen verwalten können. Das wird Ihren Verwaltungsaufwand verringern.

Teilen Sie Ihre Lerninhalte

Jetzt ist es an der Zeit, Ihre Lerninhalte zu erstellen. Wenn möglich, variieren Sie die Formate, um die Blended-Learning-Schulung dynamisch zu gestalten: Text, Videos, Quizze, Multiple Choice sowie Präsentationen auf einem interaktiven Präsentationstool wie Genially.

Teilen Sie anschließend diese Lerninhalte auf Ihrer digitalen Plattform. Denken Sie daran, bei Bedarf die Mitarbeiter:innen in die Nutzung der Plattform einzuführen, damit Sie optimale Abschlussquoten für Ihre Module erreichen. Bei 360Learning helfen wir unseren Kunden mit der Engagement Academy dabei, aussagekräftige Lernmodule zu entwickeln.

Bewerten Sie Ihre Lernenden

Nun sind alle Lernaktivitäten bereit, um sie Ihren Lernenden anbieten zu können. Denken Sie daran, in ihren Lernpfad Zeiten für die Wissensüberprüfung und Feedback einzubauen. 

Dabei kann es sich handeln um:

  • die Erstbewertung, d.h. am Ausgangspunkt, wenn der tatsächliche Bedarf des/der Lernenden ermittelt wird
  • Beurteilungsbögen (Happiness Sheets) oder Feedback-Runden, vorzugsweise während einer Präsenzveranstaltung, um die Zufriedenheit der Lernenden in Bezug auf das Lernformat direkt im Anschluss daran zu bewerten
  • Messung des Transfererfolgs, die mehrere Tage oder Wochen nach Abschluss der Blended-Learning-Schulung durchgeführt wird, um einzuschätzen, ob die neuen Kompetenzen den Lernenden in ihrem beruflichen Alltag geholfen haben.
  • Mit 360Learning können Sie in jedes Modul Bewertungsbausteine in Form von Quizzen (Multiple-Choice-Fragen, richtig/falsch, geordnete Fragen usw.) integrieren. Sie können sich auch dafür entscheiden, dass eine Leistungsbewertung zunächst erfolgreich abgeschlossen werden muss, bevor die Lernenden mit dem nächsten Modul innerhalb des Kurses fortfahren können.

Achten Sie darauf, dass alle Ergebnisse dieser Bewertungen zentral abgelegt werden (typischerweise in Ihrem LMS), um nachverfolgen zu können, was passiert ist. Dank eines detaillierten Dashboards können Sie mühelos überprüfen, ob die Kurse ordnungsgemäß durchgeführt werden und wie hoch die Erfolgsquote bei den Leistungsbewertungen ist.  

Dashboard Lernerfolg und Kompetenzaufbau | 360Learning
Dashboard Lernerfolg und Kompetenzaufbau | 360Learning

Sammeln Sie Feedback, um die Schulung zu optimieren

Sammeln Sie bei Ihren weitergebildeten Mitarbeitenden Feedback ein. So können Sie nicht nur herausfinden, ob die verwendeten Formate in der Blended-Learning-Schulung angemessen waren, sondern auch die Rentabilität (ROI) Ihrer Schulung berechnen.

Sobald Sie das Feedback einmal eingeholt haben (in Bezug auf Lerninhalte, genutzte Tools, die Relevanz der Lehrkraft usw.), können Sie Verbesserungspotenziale im Lernpfad identifizieren und die Schulung für die nächste Session optimieren.

Sie können dieses Feedback einfach über ein Austauschforum einsammeln, das in jedem Modul verfügbar ist. Die Lernenden können an jedem Punkt des Moduls ihre Vorschläge und Fragen äußern. Das ermöglicht Ihnen, Ihre Kurse schnell zu aktualisieren. Eine weitere Best Practice: Fragen Sie jede:n Lernende:n, was er/sie über das jeweils abgeschlossene Modul denkt.

Blended Learning Feedback der Lernenden | 360Learning
Reaktionen in der Plattform 360Learning

Was ist der Unterschied zwischen E-Learning und Blended Learning?

Online-Inhalte in Verbindung mit Präsenzveranstaltungen

Was E-Learning (100 % digital) und Blended Learning unterscheidet, ist der Inhalt, der den Lernenden angeboten wird. Beim E-Learning sind die Kursmodule ausschließlich digital. Das Blended Learning hingegen umfasst immer Abschnitte als Präsenzveranstaltungen oder in virtuellen Klassen (inklusive dem Austausch mit dem/der Dozent:in), die in Schlüsselmomenten der Schulung stattfinden.

Ein persönlicher Kontakt mit dem/der Schulungsleiter:in

Der zweite Unterschied zwischen E-Learning und Blended Learning: die Anwesenheit eines/einer Schulungsleiter:in an der Seite der Mitarbeiter:innen. Beim E-Learning greift kein:e Dozent:in ein; oder diese Person vermittelt online ausschließlich zwischen den Modulen und dem Fortschritt der Lernenden.

Im Gegensatz dazu ist beim Blended Learning der/die Schulungsleiter:in der Mittelpunkt des Lernpfads. Er/Sie begleitet die Mitarbeitenden in ihrer Kompetenzentwicklung und lässt sie zugleich einzelne Lernabschnitte selbstständig erarbeiten.

Unterschiedliche Kosten

Beim E-Learning sind die Schulungskosten wirklich gering, denn sie lassen das Honorar der Schulungsleiter:innen, die Reisekosten für Präsenzveranstaltungen, die Raummiete usw. unberücksichtigt. Alles spielt sich ausschließlich online ab.

Beim Blended Learning können die Kosten höher sein, denn alle Nebenkosten, die mit den Präsenzveranstaltungen verbunden sind, müssen berücksichtigt werden.

Weiterbildung mit viel Flexibilität

Beim E-Learning stellen Sie den Mitarbeitenden Lernmodule zur Verfügung, die sie je nach Zeitplan einsehen können, manchmal “à la carte”, abgestimmt auf den Bedarf, den sie selbst, ihre Vorgesetzten oder Ihre Personalabteilung ermittelt haben. Ein 100-prozentiges E-Learning lässt wenig Spielraum für individuell abgestimmte Lerninhalte. Die Lernenden benötigen eventuell für einige Abschnitte des Kurses einen persönlichen Kontakt mit dem/der Schulungsleiter:in. 

Beim Blended Learning bieten Sie Ihren Mitarbeitenden eine umfassende Lernerfahrung, die an ihren individuellen Bedarf angepasst ist. Die Schulungsleiter:innen begleiten den Kompetenzaufbau, was die Lernenden motiviert und anspornt. Die gute Nachricht: All das führt im Allgemeinen zu höheren Abschlussquoten bei den E-Learning-Modulen.

Chancen und Herausforderungen des Blended Learning

Chancen und Herausforderungen für die Lernenden

Einer der großen Vorteile des Blended Learning für die Lernenden liegt in der Flexibilität, die diese Lernform ermöglicht. Die Mitarbeitenden erschließen sich ihre E-Learning-Module, wann und wo sie möchten.

Darüber hinaus ist die Schulung dynamischer: Durch wechselnde Formate erhöht sich während des gesamten Kompetenzaufbaus das Engagement der Mitarbeitenden.

Schließlich stehen menschliche Beziehungen im Mittelpunkt dieser Lernform: Der Kontakt mit dem/der Schulungsleiter:in fördert den Wissenserwerb und den Transfer von theoretischem Know-how in die Praxis.

Doch auch die Herausforderungen des Blended Learning sollten vorweg berücksichtigt werden:

  • Der Lernpfad im Blended Learning will gut durchdacht sein, damit die Lernenden über die gesamte Dauer der Schulung motiviert bleiben: Wählen Sie deshalb Einheiten, die in Präsenz vermittelt werden sollen, in Bezug auf die Schlüsselmomente innerhalb der Schulung aus.
  • Die Mitarbeiter:innen sollten optimal in die digitalen Tools eingewiesen worden sein, insbesondere wenn es sich um Personen handelt, die noch wenig digital versiert sind. Schließlich sollen sie die Tools selbstständig nutzen.

Chancen und Herausforderungen für das Unternehmen

Für Unternehmen bietet Blended Learning ebenso zahlreiche Vorteile. Zunächst sind die Weiterbildungskosten geringer als unter klassischen Lernbedingungen: weniger Reisekosten oder Kosten in Verbindung mit dem Honorar der Schulungsleiter:innen. 

Darüber hinaus ermöglicht Blended Learning eine Feinabstimmung auf den tatsächlichen Lernbedarf der Mitarbeiter:innen. Dank dieser Lernform können Sie den digitalen Lernpfad der Angestellten auf das jeweilige Ausgangsniveau in Bezug auf die Problematik oder auf den spezifischen Bedarf im Berufsalltag anpassen.  

Nicht zuletzt hat Blended Learning den großen Vorteil, dass die durchgeführten Schulungsaktivitäten im Detail nachverfolgt werden können. Alles kann zentral auf Ihrer LMS-Plattform gespeichert werden, inklusive der Daten zu den Präsenzveranstaltungen und den Bewertungen. So können Sie die Wirksamkeit des pädagogischen Gesamtkonzepts detailliert analysieren.

Doch auch die Herausforderungen des Blended Learning sollten vorweg berücksichtigt werden:

  • Blended Learning erfordert eine umfassende Organisation, um die Inhalte gemäß den Erwartungen Ihrer Mitarbeiter:innen individuell anzupassen.
  • Die Einführung der Tools (wie ein LMS oder eine E-Learning-Plattform) für die digitalen Lernabschnitte sollte sorgfältig überwacht werden, damit die Mitarbeiter:innen das Tool mühelos nutzen und die durchgeführten Weiterbildungsmaßnahmen im Detail nachverfolgt werden können.

Welches LMS eignet sich für eine Blended-Learning-Schulung?

Ein vollständig integrierter digitaler Lernpfad

Dank eines Learning Management System können Sie Ihre Kurse speichern, Ihre Nutzer:innen verwalten und unternehmensinterne Einstellungen vornehmen. Sie können damit Ihre Präsenzschulungen organisieren und planen, beispielsweise die Raumreservierung oder die Verwaltung der angemeldeten Lernenden. Eine LMS-Plattform ist im eigentlichen Sinne vor allem die Schnittstelle, mit der Sie Ihre Lernpfade verwalten und verbreiten können. Der Nachteil von LMS, wie wir sie heute kennen: Für die Lernenden sind sie wenig einladend, da sie vor allem für die Weiterbildungsbeauftragten und Kursadministrator:innen entwickelt wurden.

Eine bessere und effizientere Lernerfahrung

Die Einführung von Tools zur Online-Zusammenarbeit und das persönliche Engagement der Mitarbeiter:innen sind in Unternehmen, die ihre Prozesse digitalisieren, zur Priorität geworden. Das trifft zudem den Nerv der Zeit, denn traditionelle LMS erreichen kaum Abschlussquoten von mehr als 30 Prozent.

Nutzen Sie eine Plattform für Collaborative Learning

Collaborative Learning ist Teil einer umfassenderen Logik als der von LMS, denn hier stehen die Lernenden im Mittelpunkt des Lernprozesses. Mit diesem Konzept teilen die Mitglieder eines Unternehmens ihr Wissen und ihre Expertise und lernen zugleich voneinander. Es handelt sich dabei um die Möglichkeit, mit- und voneinander zu lernen. Das Lernen in der Gruppe verbessert die Lernerfahrung, indem es auf den Kompetenzen, Ideen und dem institutionellen Wissen aufbaut, das jedem Mitglied des Unternehmens eigen ist.

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