Die in einem LXP angebotenen Inhalte ähneln den Inhalten traditioneller Lernplattformen. Sie finden dort digitale Lehrmethoden und Lernlösungen, die von traditionellen E-learning-Modulen über Module für mobiles Lernen, mit Gamification angereicherte Inhalte oder synchronisierte Kurse (wie das virtuelle Klassenzimmer, sowie Formaten wie SPOC, MOOC oder COOC) reichen.
Im Unterschied zu anderen Plattformen bietet eine LXP jedoch eine intuitive und reibungslose Navigation, um ein Lernerlebnis zu schaffen, das die Lernenden während des Lernprozesses bei der Stange zu hält.

Eine Learning Experience Platform spricht oft personalisierte Empfehlungen für pädagogische Inhalte aus. Diese Empfehlungen basieren in der Regel auf den Daten anderer Nutzer, die über ein ähnliches Profil verfügen wie der Lernende, dem die Empfehlung angezeigt wird. So schlägt das Tool Inhalte je nach Unternehmensschwerpunkt oder den Fähigkeiten, die man in einem Job haben sollte, vor und orientiert sich weniger an den Erwartungen der Talente an ihre berufliche Entwicklung.

Die neuen Generationen LXP nutzen künstliche Intelligenz, um Kompetenzen zu erfassen und Schulungsmöglichkeiten entsprechend genauer Kriterien anzuzeigen. Die beruflichen Ziele der Angestellten werden für den Vorschlag personalisierter Lernpfade also im gleichen Maße in Erwägung gezogen wie die für das Unternehmen benötigten Skills.
In diesem Sinne kann eine LXP die Erwartungen an das adaptive Lernen erfüllen. Durch Daten wird der Lernpfad der Nutzer auf deren jeweiligen Lernbedarf zugeschnitten, was zu einem besseren Lernerlebnis und einer höheren Lernbeteiligung führt und den Lernenden hilft, ihre Kompetenzen effizient zu erweitern.
Zur Lernerfahrung auf einer LXP gehört auch, dass Mitarbeitende auf Lerninhalte reagieren können und sich miteinander austauschen können. Wie eine solche Kultur des Peer-to-Peer-Feedbacks und der Reaktion aussehen kann, sehen Sie in unserem Video: