Branche
Fitness & Freizeit
Standort
Essen, Deutschland
Größe
3.500 Mitarbeitende
Tags
LMS
Künstliche Intelligenz
Collaborative Learning
Kundenstory

110+ Studios, 24/7, ein Standard: Wie FitX seine Teams mit mobilem Wissen fit macht

90 %

durchschnittliche aktive Nutzer:innen

94%

durchschnittliche Kursabschlussquote

50 %

weniger Live-Coaching nötig

FitX Hauptsitz in Essen

FitX gehört mit über 110 Studios und rund 3.500 Mitarbeitenden zu den größten Fitnessketten Deutschlands. Der Großteil der Teams arbeitet vor Ort auf der Studiofläche, in einem 24/7-Betrieb. Aktuelles Wissen – von Sicherheit bis Leadership – muss jederzeit an jedem Standort mobil verfügbar sein. Heute lernen 85 bis 95 % der Mitarbeitenden aktiv in BrainworX, der Lernplattform von FitX, powered by 360Learning.

FitX steht für „FOR ALL OF US“: Fitness soll für alle zugänglich sein, unabhängig von Alter, Trainingslevel oder Herkunft. Das Unternehmen bietet Premium-Fitness zum Discountpreis und hat inzwischen mehr als eine Million Mitglieder. Damit jedes Studio denselben hohen Standard liefert, setzt das Digital Learning Team auf eine kollaborative Lernstrategie: Fachexpert:innen aus den Studios bauen Kurse mit, Lernende tauschen sich aus, melden Lernbedarfe und ein AI Companion antwortet rund um die Uhr.

Das Team

Kira Liebscher | FitX
Kira Liebscher
Team Lead Digital Learning
Mirco Lopuszansky | FitX
Mirco Lopuszansky
Head of HR
Eric Nächilla | FitX
Eric Nächilla
Studioleitung (Essen)
Themi Stafilarakis | FitX
Themi Stafilarakis
Projektmanager
Sandra Permachos
Sandra (Sandy) Permachos
Servicekraft (Studio Essen)

Die Challenge: Gleicher Standard an über 110 Studios, rund um die Uhr

FitX wächst. Neue Studios eröffnen, neue Standorte kommen dazu. Gleichzeitig laufen die Studios im 24/7-Betrieb. Wer in diesem Takt alle Mitarbeitenden gleich gut schulen will, stößt mit klassischen Präsenztrainings an Grenzen.

Wir sind auf Expansionskurs, eröffnen neue Studios, akquirieren neue Standorte. Zeitgleich ist es so, dass wir natürlich ein 24-7-Betrieb sind und dadurch wurde es herausfordernder, alle Mitarbeitenden gleichermaßen schulen zu können.

– Kira Liebscher, Team Lead Digital Learning FitX

1. Live-Coaching erreicht nicht alle. Bisher vermittelte FitX neue Inhalte in Team-Meetings vor Ort oder im Coaching durch die Studios. Die Informationen kamen auf einen Schlag, und selten waren alle Mitarbeitenden anwesend. Wer fehlte, musste nachträglich einzeln abgeholt werden – das kostete Zeit. 

2. Nicht jede Information blieb hängen. Auch wer anwesend war, konnte sich nicht jedes Detail merken. Neues Wissen war eine Ressource, an die Mitarbeitende nur schwer in der Arbeitspraxis herankamen. 

3. Kein Draht zu den Mitarbeitenden. Zwischen Zentrale und Studios fehlte ein Kanal für Rückfragen und Feedback. 

4. Zu viel Wissen, zu wenig Überblick. Mit mehr Studios und mehr Mitarbeitenden trug das Coaching-Modell nicht mehr. Bei Fluktuation ließ sich Wissen nicht dauerhaft sichern. Und FitX wusste nicht, welche Kompetenzen und Talente im Unternehmen stecken. So stand fest: Der Coaching-Ansatz war überholt und nicht mehr zeitgemäß.

Bevor wir 360Learning hatten, gab es digitales Lernen bei FitX überhaupt nicht. Und wir hatten keine Möglichkeit, mit den Mitarbeitenden in Kontakt zu treten.

– Kira Liebscher, Team Lead Digital Learning FitX

Die Lösung: BrainworX, die Lernplattform von FitX auf Basis von 360Learning

FitX wollte eine zentrale Anlaufstelle, an der Lernen stattfindet, und eine Lernkultur, die mit schnell wechselnden Anforderungen Schritt hält. Vier Gründe sprachen für 360Learning:

  • das kollaborative Lernen,
  • die intuitive Bedienung für Mitarbeitende,
  • der Mobile-First-Ansatz
  • und die regelmäßige Weiterentwicklung des Produkts, etwa mit AI Companion und Skills.

FitX nennt die Plattform intern BrainworX.

Wissen jederzeit und überall abrufbar

Die Mitarbeitenden lernen im Studio, in ruhigen Morgenstunden und bei Bedarf auch zu Hause. Jede Person hat pro Monat zwei Stunden Lernzeit, die als Arbeitszeit gilt. Pflichtschulungen rechnen Studioleitungen ebenfalls als Arbeitszeit an. Neue Mitarbeitende durchlaufen Onboarding-Pläne und sind schneller einsatzbereit.

Aus meiner Sicht gibt es nichts Besseres, als das Wissen direkt abrufbar zu machen und das zu jeder Zeit an jedem Ort.

– Themi Stafilarakis, Projektmanager FitX

Fachexpert:innen schreiben mit, Lernende tauschen sich aus

Das Team Digital Learning baut Kurse nicht allein. Fachexpert:innen aus Operations, Training & Service und der Kurswelt arbeiten als Co-Autor:innen mit. So kommt das Wissen von der Studiofläche in die Plattform. Abschlussquizze erstellt das Team direkt in 360Learning.

Über Kommentare und Newsfeed stellen Lernende Rückfragen, geben Feedback und melden Lernbedarfe. So sieht das Team Digital Learning, wo Fehlinformationen kursieren und zu welchen Themen noch Wissen fehlt, und korrigiert Falsches oder Veraltetes gezielt.

Begleitung durch 360Learning

Das 360Learning-Team begleitete den Rollout eng, vor und während des Starts. Heute erreicht FitX den Support direkt in BrainworX, bei Fragen wie bei Verbesserungsvorschlägen. Auch neue Funktionen testet FitX gemeinsam mit 360Learning.

KI: Der AI Companion als Support rund um die Uhr

Im Studio bleibt selten Zeit, einen ganzen Kurs noch einmal durchzuspielen. Genau dafür nutzt FitX den AI Companion von 360Learning. Mitarbeitende stellen ihre Frage und erhalten schnell eine gezielte Antwort. Der AI Companion schlägt außerdem passende Inhalte vor.

360Learning fährt einen starken KI-strategischen Ansatz. Der AI Companion ist wie ein 24/7 Support, den die Lernenden nutzen können, den aber auch wir als Team Digital Learning nutzen können, um Fragen zu stellen zu Lerninhalten oder zu Statistiken.

– Kira Liebscher, Team Lead Digital Learning FitX

Das passt zu einem Unternehmen, das nie schließt: Das Studio ist rund um die Uhr geöffnet, die Antwort auf eine Frage ist es ebenfalls.

Künstliche Intelligenz ist bei FitX auch Lerninhalt: Der Umgang mit KI gehört zu den methodischen Skills, die Mitarbeitende über die Plattform entwickeln. Für die Zukunft hat sich FitX ein klares Ziel gesetzt. In drei Jahren soll das Unternehmen die KI-Transformation gemeistert haben. Der AI Companion soll sich dafür vom Antwortgeber zum Lernbegleiter entwickeln.

Fokus Skills: Erstmals ein Überblick über Kompetenzen und Talente

Wer die Arbeitswelt von morgen und die Rolle von HR ernst nimmt, kommt an Skills nicht vorbei. Das sagt FitX. Das Unternehmen hat sein Skills-Framework deshalb komplett selbst entwickelt. Die Skills sollen zu den jeweiligen Rollen passen und zu FitX als wertebasierter Organisation. 2026 führte FitX erstmals Kompetenzmodelle ein.

Mit der Skills Solution von 360Learning arbeitet FitX in vier Schritten:

  1. Skillprofil je Rolle: Das Kompetenzmodell legt fest, was eine Rolle verlangt.
  2. Selbst- und Fremdeinschätzung: Mitarbeitende und ihre Führungskräfte bewerten die Skills.
  3. Skill Gaps sichtbar machen: Wo stehen die Mitarbeitenden, was fehlt für die aktuelle Rolle, und gibt es Trends in der Organisation?
  4. Entwicklung gezielt anbieten: Ziele setzen Entwicklungsperspektiven. Für erkannte Lücken schafft FitX passende Weiterbildungsangebote.

Daraufhin haben wir jetzt zum ersten Mal einen wirklichen Überblick, welche Kompetenzen und vielleicht auch welche Talente haben wir denn? Und die machen wir jetzt einmal messbar, wir tracken die.

– Mirco Lopuszansky, Head of HR FitX

Den ersten Anwendungsfall bildet das Trainee-Programm für die Rolle Bereichsleitung. Die Skillprofile dienen dort als Grundlage fürs Assessment. Langfristig erhofft sich HR drei Dinge: objektivere Leistungsbewertung, ein klares Bild über Skill Gaps in der Organisation und bessere Talenterkennung und Förderung. Aktuell plant das Team Digital Learning einen Piloten für eine Weiterbildungskampagne, die erkannte Skill Gaps schließt.

Auch Führungskräfte durchliefen das Assessment, darunter Studioleiter Eric Nächilla:

Das hat bei mir auch genau meine Schwachpunkte oder ich sage mal so noch Potenziale erkannt.

– Eric Nächilla, Studioleiter FitX Essen

Die Ergebnisse: Lernen gehört zum Schichtalltag

Hohe Akzeptanz von Anfang an. Schon zum Start waren viele Mitarbeitende aktiv, die Verbindlichkeit wuchs mit der Zeit. Heute liegt die Quote aktiver Nutzer:innen bei 85 bis 95 %. Die zwei Stunden Lernzeit pro Monat nutzen die Mitarbeitenden aus.

Weniger Coaching vor Ort, schnellere Einarbeitung. Digitale Kursschulungen halbieren das Coaching vor Ort. Neue Mitarbeitende kommen über Onboarding-Pläne schneller in ihre Rolle. Studioleiter Eric Nächilla nennt als Erstes die Sicherheit im Onboarding und die Zeitersparnis, wenn er Wissen vermittelt.

Sicherer bei Pflicht- und Compliance-Themen. Arbeitsschutz, Datenschutz und Hygiene sind verbindlich geregelt, Erinnerungen laufen über die Plattform. Nach einer bundesweiten Pflichtschulung verbesserten sich die Inventurergebnisse.

Standards im Studioalltag. Studioleitungen wissen: Der Inhalt kommt an, auch wenn sie sich auf andere Aufgaben konzentrieren. Konzepte und Standards werden eingehalten, Mitarbeitende üben Kurse in BrainworX.

Ein Team für Digital Learning. Aus dem Rollout wurde eine strategische Aufgabe. Seit September 2025 gibt es bei FitX ein eigenes wachsendes Team Digital Learning, geleitet von Kira Liebscher. BrainworX hat in der Organisation ein eigenes Gewicht bekommen, Mehrwert und Potenzial werden erkannt.

Ich würde nicht nur sagen, es erleichtert meine Arbeit. Mit 360 Learning habe ich die Möglichkeit, neue Wege für FITX zu gehen.

– Kira Liebscher, Team Lead Digital Learning FitX

Ausblick: Skills ausweiten, Praxis und digitales Lernen verzahnen

FitX baut BrainworX weiter aus. Zwei konkrete Vorhaben stehen bereits  an:

  • Eine Anlaufstelle für alle synchronen Schulungen: BrainworX soll auch die Live-Formate bündeln.
  • Blended Learning stärken: Die Praxis vor Ort und der digitale Lernraum greifen noch enger ineinander.

FitX ist heute auf dem Weg zu Europas Nummer 1. Lernen ist dabei kein Beiwerk, sondern Teil der DNA und der Hebel, um in jedem Studio denselben hohen Standard zu halten.

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