Wenn ein Unternehmen wächst, indem es regelmäßig inhabergeführte Optik- und Akustikbetriebe übernimmt, stellt sich schnell eine entscheidende Frage: Wie skaliert Lernen mit dem Netzwerk — ohne dass L&D selbst zum Engpass wird? Und wie können zentrale Werte und Vorgaben übermittelt werden, ohne den Geist der einzelnen Betriebe zu erdrücken?
Dr. Dorthe Oberheiden Windeck, Learning & Development Managerin, leitete bei OUNDA den Aufbau einer Lernstrategie, in der L&D nicht als Support-Funktion, sondern als Geschäftsmotor verstanden wird — direkt an die Geschäftsführung angebunden. Diese strukturelle Verankerung schuf die Voraussetzung, um eine kollaborative Lernkultur über ein Netzwerk von 100+ dezentralen Betrieben aufzubauen. Heute entstehen 95 % der Lerninhalte durch Fachkolleg:innen in den Betrieben selbst, neu übernommene Standorte werden automatisch ins Lernnetzwerk eingebunden, und Mitarbeitende lernen nachweislich auf eigene Initiative — im Büro und auf dem Smartphone.
In dieser Session teilen Dorthe Windeck und Kevin Moebius, Account Executive bei 360Learning Praxiseinblicke, Hürden und Learnings aus über zwei Jahren L&D-Transformation.
Take-aways: