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Steigerung des Lernkonsums im Vergleich zur alten Plattform
neu erstellte Kurse
intern eingereichte Lernbedarfe in 4 Monaten

HEINEKEN ist die internationalste Brauerei der Welt und verwaltet über 300 Marken in mehr als 190 Ländern. Mit einer globalen Belegschaft von über 85.000 Mitarbeitenden verfolgt das Unternehmen ein zentrales Ziel: „Die Freude am echten Miteinander brauen – für eine bessere Welt“.
Um dieses Ziel intern erlebbar zu machen, musste das interne Wissensmanagement von einem Top-down-System zu einem kollaborativen Modell weiterentwickelt werden.
Durch die Partnerschaft mit 360Learning konnte HEINEKEN sein Leitprinzip „Learn, Share, Reapply“ operationalisieren und lokale Teams befähigen, ihr Fachwissen global zu teilen.


Bevor HEINEKEN eine kollaborative Lernstrategie einführte, stand das Unternehmen vor mehreren organisatorischen Hürden:
1. Ineffiziente Wissenssilos und Duplikationen:
Mit über 85 Landesgesellschaften (Operating Companies, kurz: OpCos) wurde Wissen oft nur informell geteilt. „Die Mitarbeiter in den verschiedenen Landesgesellschaften hatten keine gegenseitige Sichtbarkeit“, erklärt Raquel Ferreira, Learning Experience Specialist. „Man sah oft, dass ähnliche Inhalte mehrfach produziert wurden. Das war schlichtweg nicht kosteneffizient.“
2. Fehlendes Engagement lokaler Communities und Kostenineffizienz:
Lokale Teams fühlten sich oft von der globalen Zentrale abgekoppelt. Sie investierten Budgets in lokale Programme, nur um festzustellen, dass kurz darauf ähnliche Versionen global eingeführt wurden. „Das führte dazu, dass lokale Ressourcen verbraucht wurden, nur um das Projekt dann wieder zu stoppen“, sagt Jodi Josias, Learning Experience Specialist. „Das hat massiv zum Desengagement beigetragen.“
3. Inkonsistente Governance:
Administratoren in den verschiedenen OpCos arbeiteten isoliert, was zu einem Mangel an standardisierten Rollen und einer „lockeren Governance“ führte. Ohne klare Kriterien für Administratoren und Autoren variierte die Kursqualität stark, was die Navigation auf der Plattform für Lernende, die zwischen verschiedenen Funktionen wechselten, erschwerte.
4. Anspruch vs. tägliche Praxis:
Obwohl „Learn, Share, Reapply“ (Lernen, Teilen, Wiederanwenden) bereits ein zentraler Kernwert war, fehlten dem Unternehmen die Workflows und die Technologie, um diesen Wert operativ umsetzbar zu machen.
Um diese Herausforderungen zu meistern, entschied sich HEINEKEN für 360Learning. Ausschlaggebend waren drei Hauptgründe:
• Skalierbarkeit: Globale Bereitstellung kombiniert mit lokaler Flexibilität.
• KI-Funktionen: Schnelle Übersetzungen und effiziente Erstellung von Inhalten.
• Benutzerfreundlichkeit: Eine einfache Benutzeroberfläche für Administratoren und Lernende.
In dieser Case Study erfahren Sie, wie das Team kollaboratives Lernen zum Leben erweckt hat, indem es die L&D-Strukturen dezentralisiert, lokale Teams gestärkt, KI in die Arbeitsabläufe integriert und zentrale Qualitätsstandards etabliert hat.
Lesen Sie auch: Wie HEINEKEN die Weiterbildung von 85.000 Mitarbeitenden mit kollaborativem Lernen transformiert
HEINEKEN befähigte die lokalen Teams, ihre eigenen Fachexperten zu identifizieren und mit ihnen gemeinsam Lernprogramme zu entwickeln.
„360Learning stärkt unsere lokalen Teams in der Zusammenarbeit mit internen Experten.“, erklärt Jodi. „Sie kennen ihre Mitarbeitenden am besten; sie können ihre Experten identifizieren, zertifizieren und Beziehungen zu ihnen aufbauen, um Wissen lokal zu erfassen und zu teilen.“
Um dies in die Praxis umzusetzen, wurden die Learning Academy und der Collaboration Hub eingeführt.
„360Learning stärkt unsere lokalen Teams in der Zusammenarbeit mit internen Experten. Sie kennen ihre Mitarbeitenden am besten; sie können ihre Experten identifizieren, zertifizieren und Beziehungen zu ihnen aufbauen, um Wissen lokal zu erfassen und zu teilen.“
– Jodi Josias, HEINEKEN
Um die Probleme isolierter Arbeitsabläufe und mangelnder Governance zu lösen, startete HEINEKEN eine Learning Academy. Unterstützt wurde dies durch die „Train-the-Trainer“-Services von 360Learning. Ziel war es, über traditionelle Schulungen hinauszugehen und eine globale „Community of Practice“ zu schaffen, die Administratoren über alle OpCos hinweg vernetzt.
Die Learning Academy löste das Problem der Silo-Arbeit durch:
• Standardisierte Ausrichtung: Jährliche Zertifizierungen für Administratoren, Autoren und Coaches schufen eine „gemeinsame Sprache“ und universelle Qualitätsstandards in allen 85 Landesgesellschaften.
• Vernetzte Governance: Durch das gemeinsame Training unter einem globalen Rahmen wurden aus isolierten lokalen Teams ein vereintes Netzwerk, das gemeinsam an Design und Governance der Plattform arbeitet.
• Befähigung von Expert:innen: Der Zertifizierungsprozess stellt sicher, dass sich jede:r Mitwirkende – unabhängig von der Region – befähigt fühlt, globale Standards einzuhalten und gleichzeitig lokales Fachwissen einzubringen.
„Die Zertifizierung hilft den Menschen dabei, sich befähigt zu fühlen, einen großartigen Job zu machen, während gleichzeitig sichergestellt wird, dass die Inhalte zweckmäßig bleiben“, sagt Raquel.
In Kombination mit dem Collaboration Hub kann diese vernetzte Admin-Community nun regionenübergreifende Autoren einladen, um zusätzliche Nuancen und Fachwissen einzubringen. Das macht jeden Lernpfad qualitativ hochwertiger und relevanter.
Mit Unterstützung eines engagierten Learning Consultants von 360Learning – der über die technische Standardschulung hinaus maßgeschneiderte Workshops zur Strategie anbot – ins Leben gerufen, schuf HEINEKEN den Collaboration Hub. Dies ist ein Bereich, in dem die L&D-Teams der einzelnen Landesgesellschaften (OpCos) ihren Lernbedarf veröffentlichen, den Fachexperten aus anderen Regionen durch die Lokalisierung bestehender Inhalte decken können.
„Jetzt kann ein lokaler Verantwortlicher in Portugal gemeinsam mit einem Experten in Südafrika an einem Content-Projekt arbeiten“, sagt Raquel. Die Co-Authoring-Funktion verwandelt individuelles Expertenwissen in skalierbare Assets.
Ein Beispiel: „Wenn eine OpCo einen KI-Kurs erstellt, kann eine andere diesen schnell für ihren Markt adaptieren“, so Raquel. „Sie bitten ihre eigenen lokalen Experten, den Kurs für ihre spezifische Region zu kontextualisieren und verteilen ihn dann.“ Dies hat Silos aufgebrochen und sichergestellt, dass die Mitarbeitenden genau das Wissen erhalten, das sie benötigen.
„Die Co-Authoring-Funktion ermöglicht es mehreren ‚denkenden Köpfen‘, Expertise zu überarbeiten und in skalierbare Assets für die gesamte Organisation zu verwandeln.“
– Raquel Ferreira, HEINEKEN
Zusätzlich hat die KI-Übersetzungsfunktion von 360Learning die Bereitstellungszeit von Monaten auf Tage reduziert. „Anstatt viel Zeit und Geld für manuelle Übersetzungen auszugeben, nutzen wir KI für den ersten Entwurf und lassen diesen dann von lokalen Autoren verfeinern. So sind unsere Lernpfade sofort bereit für den lokalen Einsatz“, erklärt Raquel.
Die Beiträge von Administratoren und Fachexperten waren bei HEINEKEN so erfolgreich, dass das Team die Global Learning Awards ins Leben gerufen hat. Damit werden Mitwirkende in Kategorien wie „Beste Content-Erstellung“ und „Höchster Collaboration-Score“ ausgezeichnet.
Raquel hebt die strategische Bedeutung dieser Anerkennung hervor: „Indem wir kollaboratives Verhalten belohnen, halten wir die Menschen bei der Stange und beschleunigen den Wissensaustausch im gesamten Unternehmen. Es war eine unglaubliche Initiative, und die Leute sprechen heute noch darüber!“
HEINEKEN hat KI auch deshalb in seine Lernstrategie integriert, um die Effizienz zu steigern. Die Nutzung des nativen KI-Kurs-Builders von 360Learning war ein „Game-Changer“, um die Markteinführungszeit (Speed-to-Market) zu verkürzen.
Laut Jodi: „Wir können verschiedenste Dokumente nehmen, sie in 360Learning hochladen und strategische Prompts nutzen, um genau zu skizzieren, was unsere Zielgruppe benötigt. Die KI erstellt daraus hochwertige Inhalte – und sogar herunterladbare ‚Cheat Sheets‘. Die Autoren fügen dann nur noch die menschliche Note hinzu. Das hat unseren Prozess transformiert.“
„Speed-to-Market ist jetzt Realität. Wir können verschiedenste Dokumente hochladen und strategische Prompts nutzen, um genau zu skizzieren, was unsere Zielgruppe benötigt.“
– Jodi Josias, HEINEKEN
Um die lokale Akzeptanz sicherzustellen, rief HEINEKEN bereits lange vor dem offiziellen Plattform-Rollout ein regionales Botschafter-Programm ins Leben. Diese regionalen Botschafter – darunter auch Jodi selbst, der in seiner vorherigen Rolle als Botschafter fungierte – wurden direkt in die Entwicklungsphase eingebunden, um Design, Governance und Reporting der Plattform mitzugestalten.
Durch diese frühzeitige Einbindung wurden Feedbackschleifen verkürzt und starke regionale Verbindungen aufgebaut. So wurde sichergestellt, dass das globale Tool vom ersten Tag an auf lokale Bedürfnisse zugeschnitten war.
„Das Ziel war es, den OpCos die Eigenverantwortung für das Erlebnis zu übertragen“, erinnert sich Jodi. „Bis zum Launch hatten unsere OpCos so großartige Arbeit geleistet, dass es uns schwerfiel, bei unserer Learning-Awards-Zeremonie einen Gewinner auszuwählen.“
Seit der Einführung dieser Initiativen hat HEINEKEN einen dramatischen Wandel in der internen Weiterbildung erlebt.
Der Wechsel zu einem kollaborativen Modell hat einen massiven Anstieg des Engagements im gesamten Unternehmen ausgelöst. HEINEKEN verzeichnete eine Steigerung des Lernkonsums um 86 % (Lernende, die Kurse aufrufen und starten) innerhalb von 6 Monaten – im Vergleich zu 12 Monaten auf der vorherigen Plattform.
Raquel stellt fest, dass diese hohe Akzeptanz ein echtes kulturelles Bedürfnis nach Lernen widerspiegelt: „Das hat uns gezeigt, dass die Menschen bereit sind zu lernen, wenn sie die richtigen Werkzeuge dafür haben. Peer-Learning war nicht nur eine nette Idee – es war bei unserer Größe eine Notwendigkeit.“
„Das hat uns gezeigt, dass die Menschen bereit sind zu lernen, wenn sie die richtigen Werkzeuge dafür haben. Peer-Learning war nicht nur eine nette Idee – es war bei unserer Größe eine Notwendigkeit.“ – Raquel Ferreira, HEINEKEN
Die Philosophie „Einmal erstellen, vielfach einsetzen“ liefert greifbare Ergebnisse:
• Über 1.200 neue Kurse, die seit dem Go-live erstellt wurden.
• 50 Kurse, die innerhalb von nur zwei Wochen im Collaboration Hub geteilt wurden.
• 155 eingereichte Lernbedarfe (Learning Needs) in weniger als vier Monaten.
Die Auswirkungen des kollaborativen Lernens zeigen sich am besten auf lokaler Ebene, wie beispielsweise bei einem Lernprogramm in Ägypten. Durch die Kombination globaler Inhalte mit der Möglichkeit, eigene Lernpfade zu erstellen und Präsenzschulungen zu integrieren, wurde ein eigener Blended-Learning-Pfad für „Data Literacy“ (Datenkompetenz) entwickelt.
Wie Jodi erklärt: „Dies ermöglichte es den Teilnehmern, globale Konzepte auf verschiedene geschäftliche Anwendungsfälle in ihrem Arbeitsalltag anzuwenden. So wurde sichergestellt, dass das Lernen praktisch, wiederholbar und direkt mit ihren Rollen verknüpft war.“
Die Partnerschaft mit 360Learning hat HEINEKENs Ethos „Learn, Share, Reapply“ in einen messbaren Wettbewerbsvorteil verwandelt:
Beseitigung von Silos und Qualifikationslücken: Lokale Teams schließen Kompetenzlücken schneller, indem sie bewährte, von Kollegen geprüfte Inhalte teilen und anpassen, anstatt Doppelarbeit zu leisten.
Operative Kosteneffizienz: Teure, redundante lokale Programme wurden durch ein Co-Authoring-Modell ersetzt. Budgets fließen nun in die kontextuelle Anpassung statt in die Neuerstellung von Inhalten.
Zeiteffizienz und Markteinführung: KI-gestützte Workflows haben die Bereitstellungszeiten von Monaten auf Tage verkürzt.
360Learning war für HEINEKEN mehr als nur eine neue Technologie. Wie Jodi abschließend sagt:
„Die Lernplattform von 360Learning hat uns ermöglicht, als eine große Learning-Community zusammenzukommen, und eine neue Denkweise ausgelöst, in der kollaboratives Lernen unsere größte Stärke ist.“
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